Experte errechnet 25 Medaillen für Österreich
Ein zuverlässiges Statistikmodell eines kanadischen Wirtschaftsprofessors prophezeit Österreich vier mal Gold. Glaubt man den Berechnungen, holt Gastgeber Kanada die meisten Medaillen.

Foto © EPA/Vanoc/Covan
Der kanadische Wirtschaftsprofessor Daniel K.N. Johnson sagt Österreich bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 25 Medaillen, davon vier goldene voraus. Der Ökonom des Colorado College, dessen auf Statistiken gründende Voraussagen bei den fünf Olympischen Spielen seit 2000 zu 94 Prozent richtig waren, errechnete Kanada als Sieger und Österreich als viertbeste Nation im Podestplatz-Ranking. 2006 in Turin war Österreich (23 Medaillen/9-mal Gold) hinter Deutschland (29/11) und den USA (25/9) im Medaillenspiegel auf Rang drei gelandet.
Hohe Trefferquote
Johnson entwickelte das Vorhersagemodell im Jahr 1999 an der Universität Harvard. Er berücksichtigt dabei ausschließlich statistische Daten wie das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt, die Bevölkerungszahl, das Klima, die politische Struktur sowie den Heimvorteil für den Gastgeber. Sportliches Leistungsvermögen spielt in Johnsons Prognosen keinerlei Rolle, trotzdem waren diese bisher stets erstaunlich genau. Vor vier Jahren in Turin hatte der Ökonom die Reihenfolge der besten 14 Nationen richtig vorausgesagt, 87 Prozent seiner Gold-Tipps gingen auf.
Gastgeber Kanada darf sich in Vancouver demnach über 27-mal Edelmetall (5 Gold) und damit erstmals über die meisten Olympia-Medaillen freuen. Die USA folgen dahinter mit 26 Medaillen (5) gleichauf mit Norwegen (4). Hinter Österreich folgt Schweden (24/4) vor Russland (23), für das mit acht Mal Gold die meisten Olympiasieger errechnet wurden. Turin-Spitzenreiter Deutschland käme diesmal lediglich auf 20 Podestplätze bzw. sieben Olympiasiege und damit summenmäßig auf Rang sieben.















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