Das ist Vancouver
Vom Meer fast in den den Himmel: Vancouver wurde des öfteren zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.

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Der Blick auf dem Flugzeug ist schon beim Anflug auf einen der schönsten Flughäfen der Welt, das ganz nebenbei, wahrlich atemberaubend. Man schwebt über den glitzernden Pazifik auf eine der Inseln zu - die größte beherbergt das Zentrum der Stadt Vancouver. Und dahinter türmen sich die Berge der Coast Mountains auf - mit den Hausbergen Grouse Mountain, Mount Seymour oder Mount Strachan, allesamt nahezu 1500 Meter hoch. Es ist die reizvolle Kombination zwischen Ozean, der urbanen Moderne, die Downton Vancouver zu bieten hat, und die scheinbar unberührte Natur rund um die Stadt. Ein Mix, der die Metropole an der kanadischen Westküste des öfteren zur lebenswertesten Stadt der Welt gemacht hat. Einen Titel, den sie 2009 übrigens an Wien weiterreichen musste - der Schönheit der Stadt hat das aber keinen Abbruch getan; wie auch die Olympischen Winterspiele keine negativen Auswirkungen auf das Stadtbild hatten.
Dieses wiederum besticht durch den Mix an Kulturen - und davon hat Vancouver einige zu bieten. Nicht zuletzt, weil Asien näher liegt als Europa, wurde es zum Schmelztopf vieler Nationalitäten. Den größten Zuwanderer-Schub erfuhr die Stadt kurz vor der Rückgabe Honkongs an China, als viele Honkong-Chinesen nach Kanada kamen. Es war der zweite Einwanderer-Schub, nach dem, den ein Goldfund in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgelöst hatte.
Die geografische Lage macht
Vancouver zur Wirtschafts-Metropole - zu sehen an den modernen Wolkenkratzern im Zentrum, die sich bis ans Meer drängen. Dort, wo die Weltausstellung 1986 ihre Spuren hinterlassen hat.
Aber Vancouver ist auch China-Town, die zweitgrößte Nordamerikas nach San Francisco. Vancouver ist auch Gastown, der älteste Teil der Stadt, in dem sich die Kunstszene ebenso trifft wie die Touristen, die viertelstündlich zur Steam Clock gekarrt werden - der einzigen und ersten Uhr weltweit, die von Wasserdampf angetrieben wird - und dazu den Westminsterschlag spielt. Vancouver - und das ist der bleibendste Eindruck - ist aber vor allem viel Freizeit. Durch die einzigartige Lage auf einer Halbinsel und das milde Klima ist die Stadt praktisch von Stränden umgeben; im Sommer reiht sich Cafe an Cafe und Beachvolleyball-Platz an Beachvolleyball-Platz. Hier verbringt der Vancouverite seine Zeit mit vorliebe - oder im angrenzenden Stanley Park, in dem sogar Regenwald gefunden werden kann; aber auch eines der größten Aquarien des Landes.
Bis in den Himmel
Wer in Vancouver nicht genug findet, der fährt die Straße nach Norden - wie auch viele Olympia-Teilnehmer und -Besucher. Die trägt den Namen "Sea-to-Sky - vom Meer in den Himmel" und ist somit auch ein wenig Verkörperung des Wahlspruchs der Stadt-Werber: "Vancouver - wo die Berge auf den Ozean treffen" heißt es da. Zwei Stunden fährt man durch malerische Landschaften nach Whistler Mountain, dem zweiten Olympia-Zentrum. Whistler ist Treffpunkt der Schönen und Reichen, aber auch der Schi-Begeisterten. Oft wurde es zum besten Schigebiet Nordamerikas gekürt - und verspricht nicht nur bei Olympia himmlische Bilder und viel Schnee. Und im Winter ist man vor den Bären sicher, die hier in der warmen Jahreszeit herumstreunen.















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