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Zuletzt aktualisiert: 24.07.2008 um 19:08 UhrKommentare

Zwei Rekorde: OSV-Schwimmer schon in Olympia-Form

Jördis Steinegger und Nina Dittrich lieferten bei den Österreichischen Meisterschaften in Schwechat EM-finalreife OSV-Rekorde.

Foto © GEPA

Österreichs Schwimm-Fans dürfen sich auf ausgezeichnete Leistungen der OSV-Athleten bei den Olympischen Spielen in Peking freuen. Mehr als zwei Wochen vor Eröffnung der Spiele und damit noch nicht in Topform fixierten am Donnerstag zum Auftakt der 63. Österreichischen Meisterschaften auf der Langbahn in Schwechat einige ÖOC-Aktive Topleistungen, angeführt von zwei nationalen Rekorden.

Steinegger stark. Jördis Steinegger hatte über 400 m Lagen den Anfang gemacht, indem sie in 4:43,28 Minuten um gleich 2,39 Sekunden schneller war als bei Platz zehn bei der EM im März in Eindhoven. Mit dieser Marke wäre die 25-Jährige EM-Siebente geworden. "Ich glaube, wir haben nicht viel falsch gemacht", bezog sich Trainer Helge Gödecke erfreut auf das erst am Sonntag zu Ende gegangene Höhencamp in der Sierra Nevada.

Leistungssteigerung. Rund eine halbe Stunde danach wurde der Deutsche quasi in seiner Meinung bestätigt, indem Steinegger über 800 m Kraul nachlegte. Noch den Lagen-Rekordlauf in den Knochen, steigerte die Wahl-Linzerin ihre Bestzeit von Ende März in Duisburg um 4,09 Sekunden. Dabei hatte die ASV-Linz-Athletin nach dem Anschlag das Gefühl, sich nicht voll ausgegeben zu haben.

Neuer Maßstab. Einen Lauf davor hatte Nina Dittrich zugeschlagen. Die Delfin-Spezialistin setzte in 8:38,48 einen neuen nationalen Maßstab. "So eine Steigerung hätte ich mir nicht erwartet", sagte Trainer-Vater Kurt Dittrich glücklich. "Aber wenn die 800 m Kraul gut gehen, gehen die 200 m Delfin auch gut." Über diese Distanz wird die 17-Jährige in Peking antreten, Steinegger hingegen u.a. über 800 m Kraul. Dittrichs Zeit hätte bei der EM ebenfalls zu Rang sieben gereicht.

Rekord knapp verpasst. Dinko Jukic markierte beinahe den dritten OSV-Rekord des Tages. Seine 4:17,92 Minuten über 400 m Lagen waren eigentlich sogar mehr wert als seine in Eindhoven bei EM-Rang vier geschwommene nationale Bestmarke von 4:17,24, war er doch diesmal ohne ernsthafte Konkurrenz unterwegs. "Und im Regen möchte ich eigentlich nicht so gerne schwimmen, ich kann also zufrieden sein", sagte Jukic. Fast die ganze Session über hatte es recht stark geregnet.

Sieg für Brandl. Schließlich siegte über 1.500 m Kraul David Brandl in 15:26,76. Trainer Gödecke ärgerte sich darüber, dass sein Schützling auf den letzten 400 m die Verbesserung seines OSV-Rekordes von 15:19,43 vergab. Bis zur 1.100-m-Marke war Brandl klar darunter gelegen. Florian Janistyn wurde in 15:52,60 Zweiter. Er wird nach einer Entscheidung vom Mittwoch über diese Strecke auch bei Olympia antreten. Primär ist Janistyn bei den Spielen aber Staffel-Ersatzmann.


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