Triathlon: Rana und Spirig gewinnen Kitzbühel-Weltcup
Die Österreicher blieben beim Triathlon in Kitzbühel unter den Erwartungen: Bei dne Herren landete Giglmayr als bester Österreicher nur auf Rang 27. Bei den Damen kam Lokalmatadorin Dollinger nie in den Rhythmus und wurde 12.

Foto © GEPAEva Dollinger musste sich in Kitzbühel mit Rang zwöf begnügen
Der Spanier Ivan Rana hat am Sonntag überlegen
den Triathlon-Weltcup in Kitzbühel gewonnen. Der Ex-Europameister
setzte sich beim Laufen klar vom Feld ab und siegte mit 6,2 Sekunden
Vorsprung auf den Neuseeländer Kris Gemmell. Der drittplatzierte
Schweizer Sven Riederer hatte 6,9 Sekunden Rückstand. Enttäuschend
das Abschneiden der Österreicher, Andreas Giglmayr wurde als
bestplatzierter ÖTRV-Athlet 2:18,1 Minuten zurück 27.
Sturz. Olympia-Kandidat Simon Agoston stürzte auf der Radstrecke und
landete im geschlagenen Feld. Der Salzburger Franz Höfer hatte auf
ein Antreten verzichtet.
Schweizer Sieg. Bei den Damen setzte sich die Schweizerin Nicola Spirig nach 1,5 km Schwimmen, 40
km Radfahren und 10 km Laufen in knapp zwei Stunden 6,9 Sekunden vor
der überraschend starken Französin Carole Peon durch. Die im Vorjahr
zweitplatziert gewesene Tirolerin Eva Dollinger wurde als beste
Österreicherin mit 1:36,9 Minuten Rückstand Zwölfte.
Probleme mit Kälte. "Ich hatte beim Schwimmen und am Rad Probleme mit der Kälte",
erklärte die 30-Jährige. "Meine Muskulatur hat zugemacht, ich hatte
keine guten Beine." Dennoch befand sich die EM-Siebente nach dem
Radfahren in der 19-köpfigen Spitzengruppe, aufgrund des nassen
Asphalts waren nur wenig Ausreißversuche lanciert worden. Aber schon
in dieser zweiten Disziplin waren Spirig und ihre Landsfrauen bei den
absoluten Aktivposten.
Olympia
Der Triathlon-Bewerb ist für 18. August angesetzt.
Erklärungen. Selbstvertrauen holten sich die voraussichtlichen ÖOC-Teilnehmerinnen
Dollinger und Haiböck in Kitzbühel nicht. "Ich war total optimistisch und wollte
meinen Vorjahres-Erfolg wiederholen", erläuterte Dollinger. "Daher
ist das hier schiefgelaufen, es war nicht so ein Flow wie letztes
Jahr. Vor allem beim Laufen bin ich nicht in den Rhythmus gekommen.
Wegen Olympia mache ich mir aber keine zu großen Sorgen."
Minimalziel. Die Oberösterreicherin Tania Haiböck
erbrachte mit Rang 20 gerade noch ihr Minimalziel, war aber schon
nach dem Schwimmen abgeschlagen gewesen. "Danach war nicht viel mehr
drinnen", erzählte die 34-Jährige, in der zweiten Radgruppe am
aktivsten. "Ich habe am Rad und beim Laufen gespürt, dass meine Beine
nicht frisch sind. Wichtig war, wieder einmal ein Rennen zu haben und
durchzuputzen." Positiv überraschte die Wienerin Lydia Waldmüller mit Rang 19.













