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Zuletzt aktualisiert: 21.07.2008 um 10:33 UhrKommentare

Triathlon: Rana und Spirig gewinnen Kitzbühel-Weltcup

Die Österreicher blieben beim Triathlon in Kitzbühel unter den Erwartungen: Bei dne Herren landete Giglmayr als bester Österreicher nur auf Rang 27. Bei den Damen kam Lokalmatadorin Dollinger nie in den Rhythmus und wurde 12.

Eva Dollinger musste sich in Kitzbühel mit Rang zwöf begnügen

Foto © GEPAEva Dollinger musste sich in Kitzbühel mit Rang zwöf begnügen

Der Spanier Ivan Rana hat am Sonntag überlegen den Triathlon-Weltcup in Kitzbühel gewonnen. Der Ex-Europameister setzte sich beim Laufen klar vom Feld ab und siegte mit 6,2 Sekunden Vorsprung auf den Neuseeländer Kris Gemmell. Der drittplatzierte Schweizer Sven Riederer hatte 6,9 Sekunden Rückstand. Enttäuschend das Abschneiden der Österreicher, Andreas Giglmayr wurde als bestplatzierter ÖTRV-Athlet 2:18,1 Minuten zurück 27.

Sturz. Olympia-Kandidat Simon Agoston stürzte auf der Radstrecke und landete im geschlagenen Feld. Der Salzburger Franz Höfer hatte auf ein Antreten verzichtet.

Schweizer Sieg. Bei den Damen setzte sich die Schweizerin Nicola Spirig nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in knapp zwei Stunden 6,9 Sekunden vor der überraschend starken Französin Carole Peon durch. Die im Vorjahr zweitplatziert gewesene Tirolerin Eva Dollinger wurde als beste Österreicherin mit 1:36,9 Minuten Rückstand Zwölfte.

Probleme mit Kälte. "Ich hatte beim Schwimmen und am Rad Probleme mit der Kälte", erklärte die 30-Jährige. "Meine Muskulatur hat zugemacht, ich hatte keine guten Beine." Dennoch befand sich die EM-Siebente nach dem Radfahren in der 19-köpfigen Spitzengruppe, aufgrund des nassen Asphalts waren nur wenig Ausreißversuche lanciert worden. Aber schon in dieser zweiten Disziplin waren Spirig und ihre Landsfrauen bei den absoluten Aktivposten.

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Erklärungen. Selbstvertrauen holten sich die voraussichtlichen ÖOC-Teilnehmerinnen Dollinger und Haiböck in Kitzbühel nicht. "Ich war total optimistisch und wollte meinen Vorjahres-Erfolg wiederholen", erläuterte Dollinger. "Daher ist das hier schiefgelaufen, es war nicht so ein Flow wie letztes Jahr. Vor allem beim Laufen bin ich nicht in den Rhythmus gekommen. Wegen Olympia mache ich mir aber keine zu großen Sorgen."

Minimalziel. Die Oberösterreicherin Tania Haiböck erbrachte mit Rang 20 gerade noch ihr Minimalziel, war aber schon nach dem Schwimmen abgeschlagen gewesen. "Danach war nicht viel mehr drinnen", erzählte die 34-Jährige, in der zweiten Radgruppe am aktivsten. "Ich habe am Rad und beim Laufen gespürt, dass meine Beine nicht frisch sind. Wichtig war, wieder einmal ein Rennen zu haben und durchzuputzen." Positiv überraschte die Wienerin Lydia Waldmüller mit Rang 19.


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