Olympia-Limits in Südafrika für Haiböck und Agoston
Äußerst erfolgreich verlaufen ist der Triathlon-Weltcup am Sonntag in Richards Bay für Österreichs Anwärter auf eine Olympia-Teilnahme.

Foto © GEPATania Haiböck
Tania Haiböck sicherte sich als
Siebente ein ÖOC-A-Limit, Simon Agoston wurde Neunter, was einer
B-Norm gleichkommt. Die weiteren ÖOC-Limitveranstaltungen sind die
Europameisterschaften am kommenden Wochenende in Lissabon, der
Weltcup in Madrid (25. Mai) und die WM in Vancouver (5.- 8. Juni).
Glücklich. "Ich bin sehr glücklich, dass ich das A-Limit habe. Das Ziel für
die EM in Lissabon ist nun das B-Limit", lautete Haiböcks Reaktion
aus Südafrika. Das B-Limit ist eine Platzierung im ersten Viertel,
schlechtestenfalls Rang 15. Schafft sie dies, hat sie alle Kriterien
für eine Entsendung zu den Sommerspielen erfüllt.
In der zweiten Gruppe. Haiböck begann nach dem Schwimmen den Rad-Abschnitt in der zweiten
Gruppe, in der einige gute Athletinnen waren. Die Gruppe machte jede
Runde ein paar Sekunden gut und schaffte den Anschluss an die Spitze.
"Ich bin dann relativ weit vorne rausgelaufen und lag nach der ersten
Runde sogar in Führung. Ich bin es ein bisserl zu schnell angegangen
und dann eingegangen. Ich hab's halt probiert, ein bissi ein Risiko
war dabei", erzählte Haiböck im Gespräch mit der APA - Austria Presse
Agentur.
Erfreulich gut. Bei nicht zu heißen, aber windigen Bedingungen lief es auch für
Agoston erfreulich gut. Er war nach dem Schwimmen Vierter, kam in
einer großen Radgruppe in den Wechselbereich und arbeitete sich beim
Laufen in die Spitze vor. "Es ist äußerst erfreulich für uns
gelaufen, mit zwei Limits dürfen wir sehr zufrieden sein. Damit ist
der Druck auf die Athleten einmal ein bisserl weg", merkte
ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner an.
Fast A-Limit. Fast wäre es auch für Agoston ein A-Limit geworden, denn gegen die
Wertung des siebentplatzierten Russen Dmitri Polianski war von einer
anderen Nation ein Protest eingelegt, aber abgelehnt worden.
Polianski hatte beim Schwimmen minimal abgekürzt (Falschumrundung
einer Boje), war dann aber wieder zur Gruppe geschwommen.
Weitere Österreicher. Von den weiteren Österreicher landeten Eva Dollinger an 19. und
Andreas Giglmayr an 38. Stelle. Lisa Hütthaler war wegen einer
Knöchelverletzung nicht am Start, Stefan Perg fehlte ebenfalls.
Damen-Sieg. Der Sieg bei den Damen ging an die Kanadierin Carolyn Murray, die
sich nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in
2:03:32 Stunden vor der Australierin Felicity Abram und der
Schweizerin Megali di Marco-Messmer durchgesetzt hatte.
Herren-Sieg. Bei den Herren gewann Weltmeister Daniel Unger, der damit nach
fast achtmonatiger Wettkampfpause erfolgreich in die Olympiasaison
gestartet ist und seinen ersten Weltcup-Sieg holte. Auf der
Zielgraden fing der Deutsche nach 1:52:49 Stunden den US-Amerikaner
Matthew Reed und den Südafrikaner Henrik de Villiers ab.
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Simon Agoston wurde NeunterFoto © GEPA













