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    Zuletzt aktualisiert: 22.03.2008 um 18:48 Uhr

    Olympischer Fackellauf mit vielen Hürden

    Am Sonntag um 11 Uhr wird in Olympia das olympische Feuer entzündet. Der 137.000 km lange Fackellauf führt auch über den Mount Everest. Begleitet wird das Feuer von einigen Kontroversen und zahlreichen Protesten von Exil-Tibetern.

    Foto © APA

    Nach den schweren Unruhen in Tibet beginnt der von den chinesischen Organisatoren ausgerechnet als "Reise der Harmonie" benamste olympische Fackellauf mit ungünstigen Vorzeichen. Exil-Tibeter planen zahlreiche Proteste auf dem 137.000 Kilometer langen Weg des Olympischen Feuers. Dass die Flamme erstmals auf den höchsten Berg der Welt, den 8848 Meter hohen Mount Everest, gebracht werden soll, erzürnt die Tibeter ebenfalls, da dies als Bestätigung der chinesischen Fremdherrschaft gewertet wird.

    Kontroverse Reise. Die kontroverse Reise nimmt am Ostermontag im antiken Olympia in Griechenland ihren Anfang, wenn das Feuer um 11 Uhr (Eurosport live) mit Hilfe eines Hohlspiegels entfacht wird. "Apollon! Oh, Gott der Sonne, sende Deine Strahlen und wärme unsere Herzen", wird die "Hohe Priesterin" ausrufen. Ein Appell, der angesichts der Debatten um den Fackellauf oder gar einen Boykott der Spiele im Sommer in Peking eher wie ein verzweifelter Aufruf zur Versöhnung wirkt.

    Route. Die Route des Feuers führt an sieben Tagen über 1528 km durch Griechenland, ehe die Fackel am 30. März in Athen an Vertreter der chinesischen Veranstalter übergeben und nach Peking gebracht und später wieder nach Europa geflogen wird. 21.000 Läufer werden die Flamme über eine Strecke von 97.000 km um die Welt und 40.000 Kilometern innerhalb Chinas tragen. Doch nur drei Prozent des Weges wird die Flamme tatsächlich von Läufern getragen, sonst fliegt das Feuer eigentlich um die Welt - in einem Airbus 330 der Air China.

    Geteiltes Feuer. Höhepunkt des Laufes soll die Besteigung des Mount Everest werden. Aus Angst vor Protesten exiltibetischer Aktivisten wurde der Aufstieg bereits jetzt für Bergtouren von tibetischer Seite gesperrt. Für die Reise auf den höchsten Berg der Erde wird das Feuer nach der Ankunft am 31. März in Peking geteilt. Während die eine Fackel durch 31 Provinzen getragen wird, fliegt die andere nach Tibet. Ein Bergsteigerteam soll das Feuer an einem Maitag bei gutem Wetter in einer windsicheren Spezialfackel auf den Gipfel tragen - während die Welt am Fernseher live dabei ist.

    Nicht gefährdet. Den Fackellauf durch die tibetische Unruheregion sieht das Organisationskomitee auch nach den blutigen Protesten nicht gefährdet. "Die Behörden in Tibet werden einen reibungslosen Ablauf sicherstellen", lässt China verlautbaren. Die geplanten Demonstrationen entlang des Weges werden hingegen als "eine Bedrohung der Menschen weltweit in der Olympischen Bewegung" verurteilt. Anders sieht es freilich etwa Freya Putt vom Netzwerk der Tibet-Unterstützergruppen: "Um das Ansehen der Olympischen Fackel zu retten, muss sich das IOC umgehend von der gebilligten Route des Fackellaufes durch Tibet zurückziehen."


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      Daten & Fakten

      Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

       


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