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Zuletzt aktualisiert: 11.02.2008 um 19:18 Uhr

Hamilton testet nach Eklat erneut in Spanien

Hamilton geht nach den rassistischen Beleidigungen wieder als Formel1-Testfahrer an den Start. Doch vergessen ist der Eklat noch nicht. FIA-Boss Mosley drohte spanischen "Fans" bei weiteren verbalen Entgleisungen mit Sanktionen.

Der durch Rassismus-Parolen geschmähte Lewis Hamilton lässt sich nicht unterkriegen

Foto © GEPADer durch Rassismus-Parolen geschmähte Lewis Hamilton lässt sich nicht unterkriegen

Der vor eineinhalb Wochen in Spanien mit Rassismus-Parolen geschmähte Lewis Hamilton wird wie geplant in dieser Woche weitere Formel-1-Testfahrten auf der iberischen Halbinsel absolvieren. Der dunkelhäutige McLaren-Mercedes-Pilot soll laut Angaben des Rennstalls an allen drei Testtagen den neuen MP4-23 auf dem Circuito de Jerez in Andalusien pilotieren.

Genaue Beobachtung. Am Dienstag wird neben dem 23-jährigen Vize-Weltmeister Ersatzfahrer Pedro de la Rosa aus Spanien den "Silberpfeil" steuern. Mittwoch und Donnerstag kommt dann der finnische Neuzugang und Stammpilot Heikki Kovalainen zum Zug. Die Testfahrten werden rund einen Monat vor dem ersten WM-Lauf am 16. März im australischen Melbourne nicht nur aus sportlicher Sicht genau beobachtet. Nachdem es zuletzt auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona zu Beleidigungen durch spanische Anhänger gegenüber Hamilton gekommen war, wirft auch der Internationale Automobilverband FIA ein Auge auf das Geschehen.

Drastische Konsequenzen möglich. "Wenn eine kleine Gruppe von Menschen involviert ist, sollte es möglich sein, dies sofort zu stoppen", hatte FIA-Chef Max Mosley jüngst der Londoner Zeitung "Sunday Times" gesagt. "Wenn nicht, dann haben wir Sanktionen und wir könnten den Grand Prix herausnehmen", drohte der Brite damit, im schlimmsten Fall eines der beiden Rennen in diesem Jahr in Spanien - der Große Preis von Spanien am 27. April in Montmelo/Barcelona und der Große Preis von Europa am 24. August in Valencia - zu streichen.

Erhöhte Sicherheit. Der spanische Motorsportverband hatte sich nach den Ereignissen hinter Hamilton und McLaren-Mercedes gestellt. Durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen sollen derartige Vorfälle unterbunden werden.


Fakten

Lewis Hamilton feierte in der vergangenen Saison sein Debüt in der Formel 1 - und das äußerst erfolgreich. Hamilton landete nur einen Punkt hinter Weltmeister Räikkönen - punktegleich mit seinem ehemaligen Team-
kollegen Fernando Alonso.

Fotoserie

Formel-1-Live-Ticker

GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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