War sogar Erpressung im Spiel?
McLaren-Boss Dennis wehrt sich: " Ich habe niemanden belogen."

Foto © APRon Dennis
McLaren-Boss Ron Dennis wird die Rekordstrafe der FIA wohl akzeptieren und auf eine Berufung verzichten: "Wenn ich jetzt dem Sport zuliebe einen Preis von 100 Millionen Dollar zu zahlen habe, dann zahle ich ihn", erklärte der Brite vor dem heutigen GP in Spa. "Was nützt eine Schlammschlacht oder der Gang vor ein Zivilgericht. Die Affäre würde die nächsten zwei Jahre über unserem Sport hängen und uns von der eigentlichen Arbeit - nämlich Rennen zu gewinnen - abhalten."
Erpressung.
Gleichzeitig betonte Dennis, dass er "zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden belogen hat". Der McLaren-Boss bestätigte, mit FIA-Präsident Max Mosley am Tag des Ungarn-GP (5. August) ein brisantes Telefonat geführt zu haben. Inhalt des Gesprächs: Dennis teilte mit, dass Fernando Alonso ihm gegenüber erklärt hätte, Material bezüglich der Spionage-Affäre zu besitzen. Gleichzeitig betonte Dennis, dass es sich dabei um eine leere Drohung des Spaniers handeln würde. "Es gibt keine Infos, es wird nichts herauskommen", so Dennis zu Mosley. Der FIA-Präsident glaubt, dass Dennis hier nicht die Wahrheit gesagt hat.
Festhalten.
Insider vermuten, dass Alonso versucht hat, seinen Teamchef unter Druck zu setzen. "Lass mich aus meinem Vertrag, oder ich gebe der FIA sensible Details der Spionage-Affäre weiter", soll Alonso gedroht haben. Ron Dennis will trotz allem an Doppelweltmeister Fernando Alonso festhalten.












