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Schweizer Buemi geht ohne Druck in seine Debütsaison

20-jähriger Toro-Rosso-Pilot einziger Rookie im Fahrerfeld. "Mein Ziel ist es, mich die ganze Saison über zu beweisen".

© GEPA
 
Sebastien Buemi geht ohne Druck in seine erste Formel-1-Saison. Der 20-jährige Schweizer ist der einzige Neuling unter den 20 Piloten, die am 29. März in Melbourne in die WM starten. Am Montag führte er sein neues Auto - den STR4 der Scuderia Toro Rosso - auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona erstmals vor. "Wenn man im Auto sitzt, dann ist es nicht entscheidend, ob man der einzige Neuling ist oder nicht", erklärte das Leichtgewicht aus dem Waadtland nach der Präsentation.

Glücklich zu sein. Buemi kommt aus dem Juniorprogramm von Red Bull. In der vergangenen Saison hatte der Schweizer in der Nachwuchsserie GP2 zwei Siege und den sechsten Gesamtrang geholt. Gleichzeitig sammelte er als Testfahrer für Red Bull Racing auch erste Erfahrungen in der Königsklasse. Als Hauptkonkurrenten sieht Buemi seinen französischen Teamkollegen Sebastien Bourdais, der seine zweite Saison bestreitet. "Mein Ziel ist es, mich die ganze Saison über zu beweisen und am Ende glücklich zu sein", sagte Buemi.

Konzentration. Ergebnisdruck von der Teamführung verspüre Buemi laut eigenen Angaben nicht. "Wenn das Auto schnell ist, dann können wir sicherlich etwas erreichen", meinte der jüngste der 20 aktuellen Grand-Prix-Piloten. "Ich versuche aber einfach, mich so gut wie möglich auf meinen Job zu konzentrieren. Das ist alles." Buemi tritt bei Toro Rosso in die großen Fußstapfen von Jungstar Sebastian Vettel. Der Deutsche hatte den Italienern in der vergangenen Saison in Monza ihren ersten GP-Sieg beschert.

Schnell unterwegs. Mit Vettels altem Auto war Buemi bei den Wintertests zuletzt mehrmals Schnellster gewesen, den neuen Boliden darf er in Barcelona erst ab Mittwoch testen. "Ich freue mich schon sehr darauf. Ich bin viel gefahren, aber es ist nie genug", sagte der 20-Jährige, der in Bahrain lebt. Buemi ist der erste Schweizer Formel-1-Pilot seit Jean-Denis Deletraz, der 1995 drei Rennen bestritten hatte. Davor hatten sich die Eidgenossen Jo Siffert, Clay Regazzoni oder Marc Surer einen Namen in der Königsklasse gemacht.

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