23 ° C
Graz

Die letzten großen Fragezeichen des alten Jahres

Lewis Hamilton ist so gut wie Weltmeister, auch wenn ein Protest gegen sein Verhalten in der Safety-Car-Phase in Japan läuft. Interessant aber auch die Konstellationen für die Saison 2008.

© GEPA
 
Auf der Online-Plattform "Youtube" ist das Fan-Video zu sehen, wie eigenartig sich Lewis Hamilton hinter dem Safetycar in Fuji verhalten hat. Ganz langsam, ganz rechts in einer Linkskurve. Deshalb war Sebastian Vettel auch so verwirrt, dass er gleich in den Red Bull von Webber gekracht war. Toro Rosso hat das Beweisvideo eingereicht, aber nicht um Hamilton zu schaden, sondern um Vettel (10 Startplätze nach hinten in Shanghai am Sonntag) freizusprechen. Die weiteren großen Fragezeichen der Formel 1 stehen aber zwei Rennen vor Saisonschluss hinter den Cockpits für die Saison 2008.

Alonso begehrt. Hamilton ist fix. Dass Alonso bleibt aber eher unwahrscheinlich. Geht der Spanier weg, ist Nico Rosberg der heißeste Kandidat auf das Silberpfeil-Cockpit. Flavio Briatore will Alonso zurück. Notfalls sich von Fisichella trennen, Heikki Kovalainen in einem anderen Team parken, weil auch sein Schützling Nelson Piquet jun. ist ein ganz wichtiges Thema ist.

Wurz ungewiss. Fix ist, dass Jarno Trulli bleibt und Ralf Schumacher geht. Kovalainen könnte von Renault kommen. Bei Williams ist die Situation offen und vor allem von der Entscheidung von Fernando Alonso abhängig. Wenn Rosberg geht, wäre Ralf Schumacher ein Thema. Über Alexander Wurz ist alles schon geredet und geschrieben worden. Von Pension, über Degradierung zum Testpiloten bis zur wahrscheinlichen Verlängerung des Fahrervertrages.

Ferrari besetzt. Völlig offen ist die Situation bei Spyker (Sutil, Yamamoto) und auch beim neuen Team Prodrive. Durch die Zusammenarbeit zwischen David Richards und McLaren sollte dort aber vermutlich ein McLaren-Mann (Paffett) anheuern. Fixiert sind die Cockpits bei Ferrari (Massa, Räikkönen), Honda (Button, Barrichello), Red Bull (Webber, Coulthard), Toro Rosso (Vettel, Bourdais).