Lewis Hamilton holt die Pole in Singapur
Der McLaren Pilot Lewis Hamilton setzte sich im Qualifying beim Grand Prix von Singapur gegen Pastor Maldonado und Weltmeister Sebastian Vettel durch.

Foto © GEPALewis Hamilton
Lewis Hamilton hat sich im Qualifying für das spektakuläre Formel-1-Nachtrennen in Singapur die Pole Position geholt. Zweiter mit einer halben Sekunde Rückstand wurde der Venezolaner Pastor Maldonado im Williams. Auf Platz drei fuhr Sebastian Vettel im Red Bull, der damit den Sprung in die erste Startreihe verpasste.
Neben Vettel wird Hamiltons Teamkollege Jenson Button das Rennen in Angriff nehmen. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso wurde im Ferrari Fünfter. Rekordweltmeister Michael Schumacher kam auf den neunten Rang. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg reihte sich einen Platz dahinter ein. Beide fuhren im entscheidenden Abschnitt keine gezeitete Runde.
Vettel muss in den noch verbleibenden sieben Rennen mit dem Grand Prix an diesem Sonntag in Singapur 39 Punkte auf Alonso aufholen. Hamilton ist WM-Zweiter, der Ex-Champion hat zwei Punkte mehr als Vettel und 37 weniger als der WM-Spitzenreiter aus Spanien.
Singapur verlängerte Vertrag bis 2017
Das Nachtrennen in Singapur bleibt der Formel 1 bis mindestens 2017 erhalten. Die Veranstalter unterzeichneten am Samstag einen neuen Fünfjahresvertrag mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Ecclestone über den neuen Deal. Die Organisatoren hatten Monate lang mit dem Briten verhandelt und vor allem niedrigere Gebühren gefordert. Singapur hatte 2008 in der Motorsport-Königsklasse debütiert, der unter Flutlicht ausgetragene Grand Prix gehört seither zu den Höhepunkten im Rennkalender.
"Wir sind sehr glücklich mit Singapur und stolz, dass sie damals den Mut hatten, so etwas zu machen", erklärte Ecclestone. Im vorläufigen Zeitplan für die kommende Saison ist das Nachtrennen erneut als 14. von 20 Grand Prix für den 22. September vorgesehen. Über die finanziellen Details des Vertrages machten beide Seiten keine Angaben. "Ein Gentleman sollte nie über Geld und die letzte Nacht sprechen", scherzte Ecclestone. Dem Vernehmen nach zahlte Singapur zuletzt mehr als 30 Millionen Euro pro Jahr an die Formel-1-Rechteinhaber. Lokale Medien berichteten, die Veranstalter hätten von Ecclestone eine Halbierung der Summe verlangt.












