Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 08:58 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Lotus-Mitbesitzer: "Verlierer belohnt" Punkte-Führerschein erobert auch die Formel 1 Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Formel 1 Nächster Artikel Lotus-Mitbesitzer: "Verlierer belohnt" Punkte-Führerschein erobert auch die Formel 1
Zuletzt aktualisiert: 27.05.2012 um 17:41 UhrKommentare

Webber krönt sich zum 6. Sieger im 6. Rennen

Red Bull-Pilot Mark Webber schnappte sich den Sieg beim GP von Monaco vor dem deutschen Mercedes-Fahrer Rosberg und Ferrari-Star Alonso.

Sieger Mark Webber und der Sprung in den legendären Pool

Foto © APSieger Mark Webber und der Sprung in den legendären Pool

Red Bull hat zum dritten Mal in Folge den Prestige-Grand-Prix in Monaco gewonnen. Der Australier Mark Webber siegte am Pfingstsonntag hauchdünn vor Nico Rosberg (Mercedes), Fernando Alonso im Ferrari sowie seinem Teamkollegen Sebastian Vettel und sorgte gleichzeitig für einen Rekord. Noch nie in der 63-jährigen Geschichte der Formel 1 hat es in den ersten sechs Rennen sechs verschiedene Sieger gegeben. Alleiniger WM-Führender ist nach 6 von 20 Rennen Alonso. Zwei Jahre nachdem er dem austro-englischen Team den ersten Monaco-Triumph geschenkt hatte, kurvte Webber auf dem bis kurz vor Schluss trockenen Straßenkurs zu seinem zweiten Sieg im Fürstentum. "Sorgen hat mir vor allem das Wetter gemacht. Zwei Siege in Monaco sind natürlich fantastisch", sagte der Australier, nachdem er wie üblich Gratulation und Pokal aus der Hand von Fürst Albert erhalten hatte.

"Österreicher" klar in Front

Einzig ein möglicher Protest bedrohte den GP-Sieg für Red Bull. Die RB8 haben angeblich eine unerlaubte Öffnung im Unterboden, das Team bestreitet das aber. In der Konstrukteurswertung sind die "Österreicher" damit klar in Front. Zum insgesamt achten Mal in den vergangenen elf Auflagen und zum vierten Mal in Folge war mit Webber der Sieger damit auch von der in Monaco so wichtigen, diesmal aber "geschenkten", Pole-Position los gefahren. Bestzeit hatte sich am Samstag Michael Schumacher im Mercedes gesichert, der Deutsche startete wegen einer Strafe aber nur von Platz sechs. Er wurde schon am Start vom Franzosen Grosjean weggedrängt und fiel später aus. Webber hingegen legte ein praktisch fehlerloses Rennen hin und verteidigte auf der Strecke seine Führung vom ersten bis zum letzten Meter. Zwar lagen die Top-Sechs die meiste Zeit innerhalb von nur sechs Sekunden, aber auch als im Finish der lange angekündigte Regen einsetzte, behielt der erfahrene Australier die Nerven. Er steuerte im wichtigsten Rennen des Jahres souverän - wenn auch nur 0,643 Sekunden vor Rosberg und 6,195 vor dem sechstplatzierten Felipe Massa im Ferrari - zu seinem achten GP-Sieg.

Insgesamt war die 70. GP-Auflage im Fürstentum dennoch eine der eher ereignislosen Sorte. Trotz DRS gab es praktisch keine Überholmanöver auf der Strecke. Bis auf den Start (dazu waren noch Untersuchungen ausständig), bei dem der "eingezwickte" Lotus des Franzosen Romain Grosjean "verschrottet" wurde, sowie dem einzigen Boxenstopp der Top-Fahrer, tat sich nicht allzu viel. Selbst die Regentropfen kamen zu spät, erst nach der Zielflagge schüttete es aus allen Wolken. Vettel verlor trotz der Daumen drückenden DFB-Nationalmannschaft seine WM-Führung an Alonso, obwohl er gegenüber dem verpatzten Qualifying gleich fünf Plätze gut machte und unmittelbar hinter dem Spanier Vierter wurde. Der Weltmeister aus Deutschland war als einziger der Topfahrer mit den härteren Reifen ins Rennen gegangen, wechselte in der 46. Runde als Letzter und machte damit zwei weitere Positionen gut.

Drei hatte Vettel schon am Start gewonnen. Die Hoffnung, als zeitweiliger Führender genügend Vorsprung herauszufahren, um auch nach seinem eigenen Boxenstopp vorne zu sein, ging aber nicht auf. So führt Alonso vor dem kommenden Kanada-GP mit 76 Punkten drei Zähler vor Vettel und Webber (73). Ein bitteres Wochenende erlebte Pastor Maldonado. Zwei Wochen nach seinem Sensationstriumph in Barcelona startete der Venezolaner im Williams von ganz hinten und schied schon in Runde zwei aus. Etwas besser erging es Sergio Perez. Der mexikanische Sauber-Pilot fuhr trotz Durchfahrtsstrafe und Dreher vom vorletzten auf den elften Platz nach vorne und verpasste einen WM-Punkt nur knapp.


Ergebnisse: Top 10

  • 1. Mark Webber (AUS) Red Bull
  • 2. Nico Rosberg (GER) Mercedes
  • 3. Fernando Alonso (ESP) Ferrari
  • 4. Sebastian Vettel (GER) Red Bull
  • 5. Lewis Hamilton (GBR) McLaren
  • 6. Felipe Massa (BRA) Ferrari
  • 7. Paul di Resta (GBR) Force India
  • 8. Nico Hülkenberg (GER) Force India
  • 9. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus
  • 10. Bruno Senna (BRA) Williams

Rekord: 6 Rennen, 6 Sieger - So verlief bisher die WM 2012

Sechs verschiedene Sieger in den ersten sechs Rennen, so etwas hat es in der 63-jährigen Geschichte der Formel-1-Weltmeisterschaft noch nie gegeben.

Formel-1-Live-Ticker

GEPA/Reuters/Fotolia

Auch ohne TV-Gerät bei jedem Training, Qualifying und GP live dabei!

Die besten F1-Bilder

Formel 1: Alonso siegte in Spanien 

Formel 1: Alonso siegte in Spanien

 

Rennen, Teams & Fahrer

Kleine Zeitung


Videos: Motorsport-News

Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

Mehr Auto & Motor

Mini

Immer informiert: Aktuelle Modelle und Neuigkeiten aus der Auto-Branche.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang