Formel 1 liebäugelt mit Börsegang
Die Rennsportserie Formel 1 trägt sich Insider-Informationen zufolge mit Gedanken an einen Börsegang. Eine mit den Vorgängen vertraute Person sagte Reuters, eine Erstnotierung (IPO) werde nur für einen Teil der Betreibergesellschaft erwogen.

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Mehrheitseigner CVC Capital Partners solle langfristig an der Formel 1 beteiligt bleiben. Am Wochenende hatte der britische Sender Sky News berichtet, CVC habe Goldman Sachs damit beauftragt, eine Platzierung von Formel-1-Anteilen bei einem neuen Investor zu prüfen.
Dies wäre eine Vorstufe eines formellen IPO-Prozesses für ein Börselisting in Singapur, hieß es. Der Finanzinvestor CVC hatte 2006 die Mehrheit an der Rennsportserie übernommen. Sowohl CVC als auch Goldman lehnten Stellungnahmen ab.
Singapur als Ort für den Börsengang
Dem Finanzinvestor CVC Capital Partners gehören 63,4 Prozent der Königsklasse des Motorsports. Bernie Ecclestone ist 2006 von der CVC als Geschäftsführer eingesetzt worden und für die Formel 1 verantwortlich. Der 81-jährige Brite soll Singapur als Ort für den Börsengang vorgeschlagen haben. Der boomende Stadtstaat ist seit 2008 auch Ausrichter eines Formel-1-WM-Laufs.
Bei der geplanten Teilplatzierung soll CVC eine Bewertung der gesamten Formel 1 mit 10 Milliarden US-Dollar (7,56 Mrd. Euro) anstreben, hatte es in Berichten der "Financial Times Deutschland" und des Fernsehsenders "Sky" geheißen. Ecclestone betonte, dass der mögliche Börsengang nichts mit dem Auslaufen des sogenannten Concorde Agreements Ende des Jahres zusammenhängt. Darin geht es unter anderem um die Verteilung der Einnahmen in der Formel 1. Die Teams fordern seit Jahren mehr Geld.
Spekulationen, dass Red Bull und Ferrari ein Angebot im Zusammenhang mit dem möglichen Börsengang bekommen könnten, dementierte Ecclestone. Derartige Spekulationen waren jüngst laut geworden geworden.












