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Monaco, Mythos und Märchen Klien als Simulatortester an Williams-Sensation beteiligt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Formel 1 Nächster Artikel Monaco, Mythos und Märchen Klien als Simulatortester an Williams-Sensation beteiligt
Zuletzt aktualisiert: 22.02.2012 um 14:32 UhrKommentare

Herber Rückschlag für Lotus

Wegen eines Schadens am Chassis kann Formel-1-Rennstall Lotus in dieser Woche keine weiteren Testfahrten durchführen. "Eine harte Entscheidung", sagte Teamchef Eric Boullier - vor allem, da wertvolle Zeit verloren geht.

Ab in die Garage...

Foto © APAAb in die Garage...

Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen und Lotus haben einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Wegen eines Schadens am Chassis brach das Team seine Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona komplett ab und verliert damit vier Übungstage. "Diese Woche nicht zu fahren, war natürlich eine harte Entscheidung", sagte Teamchef Eric Boullier am Mittwoch. "Immerhin ist positiv, dass wir den Grund schnell herausgefunden haben und unser Design-Büro schon eine Lösung entwickelt hat."

Räikkönens Teamkollege Romain Grosjean hatte beim Testauftakt am Dienstag nach nur sieben Runden ein Problem bemerkt. Daraufhin stoppte das Team sicherheitshalber sein Programm. Ursprünglich wollte Lotus ein weiteres Chassis einfliegen lassen, um die Vorbereitung auf den ersten Saison-Grand-Prix Mitte März in Melbourne fortsetzen zu können. Mit diesem Chassis hatte Lotus beim Testauftakt in Jerez die Bestzeit der neuen Formel-1-Autos erzielt und ohne Schwierigkeiten über 1.700 Kilometer absolviert.

Simulationen auf dem Prüfstand

Bei Simulationen auf dem Prüfstand im Werk in Enstone/England traten jedoch die gleichen Probleme wie in Barcelona auf. "Wir haben den Bereich herausfinden können, in dem wir zusätzlich arbeiten müssen", sagte Technikchef James Allison. "Es ist besser, wenn wir diese Modifikationen an beiden Chassis in Enstone vornehmen."

Boullier versicherte, dass Lotus beim letzten Test vor dem Grand Prix von Australien ebenfalls in Montmelo bei Barcelona (1. - 4. März) wieder antreten könne. Dass der Fehler erst jetzt aufgetreten war, hängt nach Einschätzung von Experten mit der unterschiedlichen Streckencharakteristik zusammen.


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