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Zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 um 10:37 UhrKommentare

Räikkönen im altem Lotus schnell wieder im Rhythmus

Nachdem er über zwei Jahre keinen F1-Boliden gefahren hatte, "muss man sich an einiges wieder gewöhnen", räumte Kimi Räikkönen selbst ein. Je mehr Runden er gedreht habe, habe er auch mehr über die Reifen und das Auto erfahren.

Foto © APA

Das erste Fazit des Chefs nach Kimi Räikkönens Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports ist positiv ausgefallen. "Er hat sehr schnell das Gefühl für das Auto gehabt", sagte Lotus-Teamchef Eric Boullier. "Es ist toll zu sehen, dass er eine starke Verbindung zum Team aufbaut." Und Räikkönen selbst stellte nach seinen ersten rund 300 Kilometern am Formel-1-Steuer seit dem 1. November 2009 erfreut fest: "Ich bin happy, weil ich ziemlich schnell wieder den Rhythmus hatte." Da Räikkönen seine Runden am Montag und Dienstag in Valencia nur mit einem zwei Jahre alten Boliden drehen durfte, freut sich der 32-Jährige nun schon auf die Jungfernfahrt mit dem neuen Lotus. "Hoffentlich werden wir von Beginn an schnell sein", betonte der Finne. Am 7. Februar wird Räikkönen in Jerez de la Frontera den neuen Lotus bei den offiziellen Testfahrten erstmals testen.

Die Rückkehr des Weltmeisters von 2007 ins Cockpit ging unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Circuit Ricardo Tormo über die Bühne. Dafür hielt sein Team die Fans auf dem Laufenden. "Der 'Iceman' ist angekommen", twitterte Lotus am Dienstagvormittag und meinte damit Räikkönens Anwesenheit an der Strecke. Wie der Ex-Champion sportlich in die Saison startet, bleibt vorerst eine der spannendsten Formel-1-Fragen. Nachdem er über zwei Jahre keinen F1-Boliden gefahren hatte, "muss man sich an einiges wieder gewöhnen", räumte Räikkönen selbst ein. Je mehr Runden er gedreht habe, habe er auch mehr über die Reifen und das Auto erfahren, erzählte der Finne. "Zu wissen, wann man einlenkt, bremst und wann du Gas gibst, hat aber nicht all zu lange gedauert."

Der Belgier Jerome d'Ambrosio wird dritter Fahrer bei Lotus. Das gab der aus Lotus-Renault hervorgegangene Rennstall am Dienstag bekannt. Der 26-Jährige soll dann zum Einsatz kommen, wenn einer der Stammpiloten Kimi Räikkönen oder Romain Grosjean an einem Rennwochenende nicht einsatzfähig ist. D'Ambrosio hatte im Vorjahr für das Nachzüglerteam Marussia-Virgin in der Königsklasse debütiert.


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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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