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Zuletzt aktualisiert: 09.09.2011 um 14:28 UhrKommentare

Investmentgesellschaft Aabar neuer Kapperl-Sponsor von Lauda

Der Airline-Chef trägt ab sofort das Logo des Unternehmens aus Abu Dhabi.

Niki Lauda

Foto © APANiki Lauda

Formel-1-Legende Niki Lauda hat einen neuen Kapperl-Sponsor. Der dreifache Weltmeister kehrt zu einer roten Kopfbedeckung zurück und wird ab sofort das Logo von Aabar Investments tragen. Das gab die Investmentgesellschaft aus Abu Dhabi am Freitag vor dem Grand Prix von Italien in Monza bekannt. Im Juli hatte Lauda seinen Vertrag mit dem in Teilliquidation befindlichen Liechtensteiner Finanzdienstleister Money Service Group aufgelöst. Seither trug der 62-jährige Airline-Eigentümer, der unter anderem als Formel-1-Experte für RTL tätig ist, bei öffentlichen Auftritten ein rotes Kapperl ohne Sponsoraufschrift.

Lauda wird das neue Logo bereits am Wochenende in Monza auf dem Kopf tragen. "Ich bin stolz darauf, Markenbotschafter für Aabar zu sein", erklärte der Wiener. Die Investmentgesellschaft habe bereits einen bedeutenden Beitrag zur Formel 1 geleistet. "Darüber hinaus zeichnet sich Aabar durch ihr nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln und Denken aus - und verpflichtet sich zu Werten, mit denen auch ich mich identifizieren kann." Aabar ist eine 95-prozentige Tochter von Abu Dhabis staatlicher International Petroleum Investment Company (IPIC). Deren Chef ist Mansour bin Zayed al Nahyan, der Manchester City zum reichsten Fußball-Club der Welt gemacht hat. Aabar ist nicht nur Großaktionär des Formel-1-Teams Mercedes GP, sondern hält seit März 2009 auch 9,1 Prozent an dessen Mutter, dem Autobauer Daimler.

Die Vereinbarung mit Lauda unterstreicht laut Aabar-Präsident Khadem Al-Qubaisi die "große Verbundenheit mit der Formel 1". Den Österreicher bezeichnete er als "wahre Legende des Sports". Mit seinem jüngsten Kapperl-Sponsor hatte Lauda allerdings kein Glück gehabt. Nach Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten bei der MSG hatte sich der Weltmeister von 1975, 1977 und 1984 im Juli mit sofortiger Wirkung vom Finanzdienstleister getrennt. Zuvor hatte Lauda unter anderem für Parmalat und Oerlikon geworben.


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