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Zuletzt aktualisiert: 17.06.2011 um 13:15 UhrKommentare

Zwischengas-Verbot ab Silverstone

Verbot des angeströmten Diffusors dürfte vor allem Top-Teams wie Weltmeister Red Bull Racing treffen. Ursprünglich wollte man das Verbot schon in Barcelona in Kraft treten lassen, damals hatten aber einige Teams protestiert.

Foto © Reuters

Die Technische Kommission des Motorsport-Weltverbandes (FIA) hat das angekündigte "Zwischengas-Verbot" in der Formel 1 nun beschlossen, es tritt mit dem übernächsten Grand Prix von England am 10. Juli in Silverstone in Kraft. Dieses Verbot des angeströmten Diffusors dürfte vor allem Top-Teams wie Weltmeister Red Bull Racing treffen. Im Lager der Austro-Briten blieb man zunächst aber gelassen. Zunächst wolle man im Detail sehen, wie genau dieses Verbot formuliert sei, hieß es. Red-Bull-Designer Adrian Newey hat eine besonders gelungene Variante dieser Aerodynamik-Hilfe, bei der heiße Auspuffgase auch dann den Diffusor anströmen, wenn der Fahrer nicht Gas gibt, entwickelt. Die RB7 sind nicht zuletzt deshalb so überlegen, dass Weltmeister Sebastian Vettel nach fünf Siegen in sieben Rennen die WM klar anführt.

Ursprünglich wollte man das Verbot schon in Barcelona in Kraft treten lassen, damals hatten aber einige Teams protestiert. Das nun ausgesprochene Verbot, das den Zwischengas-Faktor auf zehn Prozent limitiert, trifft praktisch alle Teams. Negativ wie positiv. Freuen dürfte es vor allem die härtesten Gegner von Red Bull. So hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali erst zuletzt in Kanada gemeint, ein Verbot würde der zweiten Saisonhälfte der Weltmeisterschaft 2011 ein völlig neues Gesicht geben. Beschlossen wurde zudem ein generelles Verbot dieser angeströmten Diffusoren. Deshalb sollen die Auspuffrohre wie schon vor einigen Jahren wieder nach oben ins Freie münden.


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GEPA/Reuters/Fotolia

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