Kubica kurz wach - "Zustand viel besser"
Kubica wird zur Vermeidung von physischem Stress unter leichte Medikation gestellt, so dass er mindestens 24 Stunden schläft. In der Zwischenzeit wollen die Mediziner entscheiden, wie sie die Frakturen des Polen behandeln.

Foto © APRobert Kubica
Robert Kubica ist am Montag nach einem kurzen Aufwachen aus dem künstlichen Koma für mindestens 24 Stunden wieder ruhig gestellt worden. Das teilte sein Formel-1-Rennstall Lotus Renault mit. "Roberts genereller Zustand ist viel besser heute", hieß es in der Pressemitteilung, weitere Operationen seien aber möglich. Kubica, der am Sonntag in Norditalien einen schweren Rallye-Unfall hatte, sei am Montag früh im Santa-Corona-Spital in Pietra Ligure von den Ärzten kurz aufgeweckt worden und habe mit seinen Verwandten sprechen können. Er habe die Finger bewegen können, "was für den weiteren Genesungsprozess Mut macht", schrieb das Formel-1-Team.
Chirurg Mario Igor Rossello habe keinerlei Schwellung oder Infektion am rechten Unterarm von Kubica ausmachen können. "Das ist ein weiteres gutes Zeichen", betonte Lotus Renault in seiner Mitteilung. Allerdings dauere es noch einige Tage, bis man wisse, ob der siebenstündige Eingriff mit insgesamt sieben Ärzten zu 100 Prozent erfolgreich war. Kubica werde zur Vermeidung von physischem Stress unter leichte Medikation gestellt, so dass er mindestens 24 Stunden schlafe. In der Zwischenzeit wollen die Mediziner entscheiden, wie sie die Ellbogen- und Schulterfrakturen des 26-jährigen Polen behandeln. Sollte ein weiterer chirurgischer Eingriff notwendig sein, werde dieser aber nicht in den nächsten Tagen erfolgen.
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In der Königsklasse des Motorsports, in der Kubica am 6. August 2006 in Ungarn als erster Pole debütierte, hatte er im Jahr 2007 einen der spektakulärsten Crashes der F1-Geschichte nahezu unverletzt überlebt: Im Grand Prix von Kanada in Montreal war Kubica damals im BMW-Sauber im wahrsten Wortsinn abgeflogen.
Sein Auto wurde dabei komplett zerstört, er blieb fast ohne Blessuren. Ein Jahr später holte der Krakauer an gleicher Stätte seinen ersten und bisher einzigen Grand-Prix-Sieg.
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Kubica in Rallye-Wagen (2009): Offroad-Rennen als Hobby neben der Formel 1Foto © APA













