Ross Brawn verkauft Mercedes GP-Anteile
Der F1-Rennstall MercedesGP geht wieder zu 100 Prozent an den Stuttgarter Autokonzern zurück. Ross Brawn und vier weitere Partner verkaufen ihre 24,9 Prozent an Mercedes.
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Brawn hatte das Team 2009 unter dem Namen BrawnGP zum Fahrer- (Jenson Button) und Mannschafts-Titel geführt und dann zu drei Vierteln an Mercedes verkauft. Bis zum ersten Grand Prix der Saison 2011 am 13. März in Bahrain soll der Deal perfekt sein. Mercedes, das am Dienstag sein neues Auto in Valencia vorgestellt hat, startet auch in seine zweite Saison mit den Piloten Nico Rosberg und Rekord-Weltmeister Michael Schumacher.
Letzterer beurteilt seine WM-Titelchancen in diesem Jahr noch skeptisch. Mit Podestplätzen will sich Schumacher aber auch nicht zufriedengeben. "Natürlich ist man lieber auf dem Podium, als dass man um Platz vier bis zehn fährt, andererseits bin ich nicht zurückgekommen, um noch einen Podiumsplatz mehr zu erreichen, ich habe andere Ziele", sagte der siebenfache Champion der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Im ersten Jahr nach seinem Comeback hatte der 42-Jährige es nicht geschafft, unter die ersten Drei zu kommen. Spätestens in der kommenden Saison, der womöglich letzten seines auf drei Jahre angelegten Comebacks, soll es klappen. "Aber wenn wir den Titel früher erreichen, können wir gerne über eine neue Variante reden", meinte Schumacher.
Der Eindruck nach den ersten Kilometern mit dem neuen Boliden MGP W02 war für Schumacher trotz eines Hydraulikschadens am Dienstag positiv. "Ein besserer Mercedes, ein besseres Auto generell", sagte der 91-fache Grand-Prix-Gewinner, der das Vorgängermodell als "nicht nur aus meiner Sicht kleine Fehlgeburt" bezeichnete.















