Webber verteidigt Geheimhaltung
Mark Webber hat die Geheimhaltungs-Taktik nach seinem Schulterbruch verteidigt. Seine Verletzung habe ihn in keiner Weise beeinträchtigt. Andernfalls hätte er Red Bull natürlich informiert, so der Australier.

Foto © APAMark Webber
Der australische Formel-1-Pilot hatte die letzten vier Saisonrennen mit der bei einem Mountainbike-Unfall erlittenen Blessur bestritten und sein Team Red Bull nicht darüber informiert, sondern dies erst in einem nun erschienenen Buch offenbart. Teamchef Christian Horner hatte sich daraufhin verärgert zu Wort gemeldet.
"Ein kleines bisschen Information kann schon eine gefährliche Sache sein. Ich war zuversichtlich, dass es meine Leistungen im Auto nicht beeinträchtigen wird, deshalb habe ich niemandem davon erzählt", erläuterte der WM-Dritte Webber auf seiner Website www.markwebber.com. Er habe es nicht für notwendig erachtet, es zu melden, weil die Schulter kein Problem bereitete habe. "Wenn ich das Auto nicht sicher und am Limit fahren hätte können, hätte ich das Team informiert. Aber das war nicht der Fall."
Er habe sich auch keiner Operation nach Saisonende unterzogen, wie auf diversen Internet-Seiten zu lesen stand.












