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Mister Ecclestone und das große Schweigen Anklage gegen Formel-1-Chef Ecclestone erhoben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Formel 1 Nächster Artikel Mister Ecclestone und das große Schweigen Anklage gegen Formel-1-Chef Ecclestone erhoben
Zuletzt aktualisiert: 20.11.2010 um 16:51 UhrKommentare

Alonso bei letzten Tests des Jahres voran

Der Vizeweltmeister ließ am Samstag in Abu Dhabi den Weltmeister hinter sich.

Fernando Alonso

Foto © APAFernando Alonso

Fernando Alonso (Ferrari) war am Samstag bei den letzten Tests des Jahres in Abu Dhabi der schnellste Formel-1-Pilot. Bei den Probefahrten auf den neuen Pirelli-Reifen landete Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) hinter Alonso und Michael Schumacher (Mercedes) auf Rang drei. "Das waren zwei arbeitsreiche Tage", erklärte Vettel.

Am Sonntag wartet auf den Deutschen die nächste Runde im Feier-Marathon, seine Heimatstadt Heppenheim will dem 23-Jährigen einen rauschenden Empfang bereiten. Schon im Juli hatten mehr als 100.000 Begeisterte die Straßen des 25.000-Einwohner-Ortes gesäumt, als Vettel zu seinem "Home Run" im Formel-1-Boliden lud. Auch diesmal erwartet die Stadt tausende Vettel-Fans.

Für den schön langsam müden Weltmeister ist der Boxenstopp in der Heimat jedoch nur Zwischenstation. An Urlaub ist vorerst nicht zu denken. "Vielleicht Mitte Dezember", sagte er in Abu Dhabi. Schon am Montag spielt Vettel im spanischen Cartagena Fahrlehrer für Sponsor BMW. Ende der Woche startet er beim Race of Champions in Düsseldorf und will an der Seite von Rekord-Weltmeister Schumacher den Titel beim Nations Cup verteidigen.

Wertvolle Daten-Grundlage

Ernsthafte Runden im Rennwagen wird Vettel erst Anfang Februar wieder drehen, wenn bei den Testfahrten in Valencia die letzte Phase der Saison-Vorbereitung beginnt. Die Probefahrten mit den neuen Pirelli-Pneus am Freitag und Samstag sollten allen Teams aber schon als wertvolle Daten-Grundlage für die weitere Entwicklung ihrer Autos dienen. Der italienische Hersteller löst im kommenden Jahr Bridgestone als Exklusiv-Lieferant der Königsklasse ab.

Vettel lobte zwar die neuen Reifen, hatte allerdings auch gleich zwei Pannen zu beklagen. In beiden Fällen waren nach Angaben von Pirelli wohl Teile auf der Strecke schuld an den Reifenschäden. "Das hat uns etwas Zeit gekostet. Ich wäre gern noch mehr Runden gefahren", meinte Vettel.


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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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