Red Bull steigerte Investitionen um 30 Prozent
Red Bull hat seine Investitionen in die Formel 1 im vergangenen Jahr um fast 30 Prozent gesteigert. Das Unternehmen erhöhte seinen Input demnach 2009 im Vergleich zum Jahr davor um 28,8 Mio. Euro auf 123,2 Mio. Euro - mit Erfolg.

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Red Bull hatte im Vorjahr seine ersten sechs Siege in der Königsklasse eingefahren, 2010 liegt der in Milton Keynes beheimatete Rennstall trotz eines Doppelausfalles zuletzt in Südkorea noch voll im WM-Rennen. Dem Australier Mark Webber fehlen zwei Rennen vor Schluss elf, dem Deutschen Sebastian Vettel 25 Punkte auf WM-Leader Fernando Alonso. In der Konstrukteurswertung führen die Bullen mit 426 Zählern sogar deutlich vor McLaren (399 Punkte).
Mit den 107 Millionen Pfund bestreitet Red Bull einen Löwenanteil des Teambudgets von 161 Millionen Pfund (185 Mio. Euro). Die Differenz ergibt sich aus Preisgeld und Sponsorengeldern. Durch einen Gesamtaufwand von 157 Millionen Pfund blieb 2009 vor Steuern ein Überschuss von vier Millionen (4,61 Mio. Euro). Der Hauptkostenfaktor ist die Entwicklung, für die 57,2 Millionen Pfund aufgewendet worden sind - 18,8 Prozent mehr als im Jahr davor.
Krösus Newey
Die Mitarbeiterzahl blieb mit 592 in etwa stabil, dennoch erhöhte sich der Salär um 21,9 Prozent auf 45,9 Millionen Pfund - ein Ergebnis zahlreicher Abwerbeversuche der Konkurrenz, dem sich das Erfolgsteam mittlerweile gegenübersieht. Topverdiener ist Technikchef Adrian Newey, der für das neue "Wunderauto" RB6 hauptverantwortlich zeichnet. Der Engländer soll laut "Telegraph" jährlich rund acht Millionen Pfund (9,21 Mio. Euro) kassieren.
Das Personal ist für Eigentümer Dietrich Mateschitz der Schlüssel zum Erfolg. "Wir haben für alle Schlüsselpositionen die besten und professionellsten Leute rekrutiert", wurde der Red-Bull-Boss von der Zeitung zitiert. Seit der Übernahme des Jaguar-Rennstalls im Herbst 2004 hat sich das Team ständig verbessert. Ziel sei es, die Spitze zu erreichen und sich so lange wie möglich dort zu halten. "Die einzige Rendite ist der Marketingwert, der auf Leistung und Ergebnissen basiert", erklärte Mateschitz.












