Pole für Ferrari-Pilot Alonso in Monza
Der Spanier startet mit Ferrari am Sonntag aus der ersten Reihe. Jenson Button ist auf der Zwei, Felipe Massa und Mark Webber stehen in der zweiten Reihe. Dahinter folgen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel.

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Ausgerechnet beim Heim-Grand-Prix in Monza hat Ferrari eine lange Durststrecke beendet und steht erstmals in dieser Formel-1-Saison auf der Pole Position. Ex-Weltmeister Fernando Alonso war am Samstag im Qualifying der Schnellste und sicherte dem italienischen Rennstall nach 30 Rennen erstmals wieder den ersten Startplatz. Außerdem durften sich die "Roten" über Platz drei von Felipe Massa freuen, der sich hinter Weltmeister Jenson Button einreihte.
Alonso war in seiner besten Runde 0,122 Sekunden schneller unterwegs als der britischen McLaren-Pilot und 0,331 Sekunden als sein brasilianischer Teamkollege. "Das ist eine schöne Überraschung", gestand der 29-jährige Spanier. "Wir brauchen zumindest einen Podestplatz, um im Rennen um die WM zu bleiben. Ich spüre aber keinen besonders großen Druck."
Red Bull abgeschlagen
Die Red-Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel kamen bei den Ferrari-Festspielen über die Plätze vier und sechs nicht hinaus. In Monza steht damit erstmals nach 17 Rennen keine Red-Bull-Fahrer in der ersten Startreihe. Außerdem kommt der Pole-Position-Mann erst zum zweiten Mal in dieser Saison nicht aus dem österreichisch-englischen Rennstall.
Webber, der im Training mit technischen Problemen zu kämpfen gehabt hatte, riss fast eine halbe Sekunden Rückstand auf Alsono auf. Sein deutscher Stallgefährte war 0,7 Sekunden langsamer als der Ferrari-Star. Zwischen den beiden "Bullen" klassierte sich WM-Leader Lewis Hamilton auf Platz fünf. Seine in der WM hinter Hamilton liegenden Piloten werden laut Einschätzung von Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke bei normalem Rennverlauf keinesfalls um den Sieg mitfahren.
Für Rekordweltmeister Michael Schumacher gab es im Duell mit Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg eine neuerliche Niederlage. Der Routinier schaffte es als Zwölfter nicht in die finale Quali-Session, in der Rosberg schließlich Siebenter wurde.












