Mateschitz ist zum Fußball-Fan geworden
Seitdem Dietrich Mateschitz Red-Bull Salzburg leitet, ist er zu einem bekennenden Fußball-Fan geworden. Einzig Fußball-Präsidenten sind ihm ein Graus sind und die Champions League ist in seinen Augen kein Muss.

Foto © APDietrich Mateschitz
Dietrich Mateschitz auf Besuch bei Österreichs Sportjournalisten in Bad Gastein - da zog der Red-Bull-Chef Bilanz und sprach über. . .
. . . Fußball: Rudi Quehenberger wird hoffentlich nach wie vor ein Kerzerl anzünden, weil ich den Klub in Salzburg übernommen habe. Im Ernst: Ich bin bekennender Fußball-Fan geworden.
. . . Fußball-Präsidenten: In Österreich haben Präsidenten mehr Sponsoren verjagt als gefunden. Und dann ist es eine Farce, dass man unsere zweite Mannschaft nicht in der zweiten Liga spielen lässt, nur weil man gegen uns ist.
. . . Champions League: Mir ist lieber, wir spielen nicht mit, wenn wir sechs Mal verlieren. Aber der Weg stimmt. Nur wird man in Österreich nie eine Mannschaft haben, die vorne mitspielt. Außer die Liga wird sehr viel besser.
. . . Topstars: Nicht in Österreich. Die werden nicht gefordert und setzen Fett an. Red Bull ist nicht Abramowitsch - shoppen gehen mit Geld ist einfach, aber auch anstrengend und dumm. Unser Weg ist ein anderer.
. . . Zivilcourage: Ich habe sie und sage: Unser Ausscheiden in Donezk einst war glatter Betrug. Aber die Verbände wollen ja lieber Verbrechen als Video-Beweise - das hat auch die WM gezeigt.
. . . Air-Race: Wir überlegen eine Pause - ich will, dass die Sicherheit weiter verbessert wird.
. . . Eishockey im TV: An dem Sport hängt mein Herz. "Servus TV" überträgt, weil der ORF lieblos übertragen hat. Diese Sportart hat Besseres verdient.













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