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    Zuletzt aktualisiert: 17.05.2010 um 11:08 UhrKommentare

    Williams lobt Webber und Engagement von Investor Wolff

    Ein Renault-Motor im Heck, Mark Webber am Steuer und Adrian Newey am Zeichenbrett - die aktuellen Erfolgsfaktoren von Red Bull sind allesamt auch schon bei Williams im Spiel gewesen.

    Foto © GEPA

    Das Traditionsteam hatte mit von Newey gebauten Autos in den 90er-Jahren vier Fahrer-Weltmeisterschaften gewonnen. Lediglich Webber, der Mann der Stunde in der Formel 1, hatte 2005 und 2006 bei Williams noch nicht zu überzeugen vermocht. "Man könnte sagen, wir haben mit ihm einen Fehler gemacht", gestand Teamchef Frank Williams in Monaco. "Unser Auto war eine Enttäuschung, und wir dachten, er wäre ein Teil des Problems. Daher war er nicht unsere erste Wahl." Vier Jahre später hat Webber den schnellsten Boliden zur Verfügung - und fährt plötzlich allen um die Ohren. "Er hat immer an sich geglaubt", versicherte Williams. "Und er hat sich unglaublich verbessert, keine Frage."

    Design-Genie

    Williams lobte nicht nur die Arbeitseinstellung des Australiers, sondern auch dessen Offenheit. "Er ist ein sehr geradliniger Mensch. Vielleicht hat er sich manchmal zu viel Druck gemacht", meinte sein Ex-Boss, der auch Newey als "Glücksgriff" für Red Bull bezeichnete. Das Design-Genie hatte Williams 1997 in Richtung McLaren verlassen, um 2006 bei den Bullen anzuheuern. "Ein Wettbieten mit McLaren und Red Bull können wir nicht gewinnen", erinnerte Williams. Daran ändert auch die neue Eigentümerstruktur des englischen Rennstalles nichts. Seit November ist der Österreicher Christian "Toto" Wolff als Investor involviert. Der Anteil des 38-jährigen Wieners liegt im zweistelligen Prozent-Bereich und erhöht sich laufend. Williams und Partner Patrick Head geht es vor allem um die Fortführung der Firma. "Wir haben sehr großes Vertrauen in ihn", versicherte der 68-jährige Teamchef gegenüber der APA - Austria Presse Agentur.

    Wolff ist zwar nicht bei allen Rennen vor Ort, habe durch seine Erfahrung im Motorsport - unter anderem als österreichischer Rallye-Vizemeister und langjährige GT-Pilot - aber viel Ahnung von der Materie. "Er kennt sich aus, trotzdem belästigt er die Ingenieure nicht ständig mit irgendwelchen Fragen", verriet Williams. "Er ist ein sehr schlauer Geschäftsmann mit guten Verbindungen, der außerdem sehr gut in das Unternehmen integriert ist." Der 1977 gegründete Rennstall aus Grove ist seit der Trennung von BMW im Jahr 2005 keine finanzielle Großmacht mehr. Darin sieht Wolff eine Chance. Er hat sein Vermögen mit dem strategischen An- und Verkauf von Unternehmen gemacht. "Bei Williams möchte ich aber länger bleiben. Das Team hat einen großartigen Namen", meinte Wolff. Privatteams hätten mit Budgetgrenzen zudem langfristig eine Chance. Das beweist Red Bull Woche für Woche eindrucksvoll.


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      Der Red Bull Ring steht im Mittelpunkt des Projektes Spielberg. Rund um die Rennstrecke hat sich Mateschitz selbst die Infrastruktur geschaffen – mit Hotels in allen Preisklassen, einer Offroad-Strecke und mehr.

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      Formel-1-Weltmeister seit 2005

      2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
      2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
      2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
      2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
      2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
      2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2013: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

       

      Formel-1-Rekordweltmeister

      Fahrer:

      1. Michael Schumacher (GER)
      7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
      2. Juan Manuel Fangio (ARG)
      5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
      3. Alain Prost (FRA)
      4 WM-Titel(1985,86,89,93)
      . Sebastian Vettel (GER)
      4 WM-Titel (2010,2011,2012,2013)

      Konstrukteure

      1. Ferrari
      16 WM-Titel
      2. Williams
      9 WM-Titel
      3. McLaren
      8 WM-Titel

       

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