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Mister Ecclestone und das große Schweigen Anklage gegen Formel-1-Chef Ecclestone erhoben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Formel 1 Nächster Artikel Mister Ecclestone und das große Schweigen Anklage gegen Formel-1-Chef Ecclestone erhoben
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2010 um 16:27 UhrKommentare

Abtrünniger Schumacher Motivation für Ferrari

Der abtrünnige Michael Schumacher soll Ferrari in der neuen Formel-1-Saison als Motivationshilfe dienen - "Wir wollen auch ihm beweisen, dass wir die Stärkeren sind".

Stefano Domenicali

Foto © ReutersStefano Domenicali

"Michaels Rückkehr spornt unser Team an. Wir wollen auch ihm beweisen, dass wir die Stärkeren sind", sagte Teamchef Stefano Domenicali am Mittwoch bei den Medientagen der Scuderia im italienischen Ski-Ort Madonna di Campiglio. Der Wechsel des Rekord-Weltmeisters zum Rivalen Mercedes habe bei Ferrari "emotionale Wunden" hinterlassen, bekannte Domenicali. "Unseren Fans hat es nicht gefallen, ihn in einem anderen Team zu sehen. Aber wir dürfen nicht vergessen, was er für Ferrari und was Ferrari für ihn getan hat", betonte der Teamchef. Schumacher stand insgesamt 14 Jahre in Diensten der Italiener, gewann mit dem Team fünf WM-Titel und war zuletzt als Berater tätig.

Künftig setzt Ferrari voll auf den zweimaligen Champion Fernando Alonso. Der Neuzugang habe "alles, was es braucht, um Schumacher zu schlagen. Aber wir müssen ihm ein gutes Pferd geben", meinte Domenicali. Der Spanier Alonso hatte als Renault-Pilot seinen deutschen Rivalen auf dem Weg zum Titel 2005 und 2006 bezwungen. Der 28-Jährige bildet künftig mit dem wiedergenesenen Felipe Massa das Fahrerduo bei den Roten. "Wir haben zwei großartige Piloten. Wir müssen ihnen ein gutes Auto hinstellen. Unser Ziel ist es zu siegen", sagte Domenicali. Das neue Auto will Ferrari am 28. Jänner am Teamsitz in Maranello enthüllen. "Wir wollen wieder so wettbewerbsfähig wie möglich werden", zitierte die Zeitung "Gazzetta dello Sport" den Teamchef. Die vergangene Saison war enttäuschend für die Scuderia verlaufen, im Titelkampf fuhr der Traditions-Rennstall chancenlos hinterher. Hinzu kam der schwere Unfall von Massa in Ungarn, der den Brasilianer für die zweite Saisonhälfte außer Gefecht setzte. Schumacher wollte einspringen, musste dann aber wegen einer Nackenverletzung passen.


Formel-1-Live-Ticker

GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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