Vier Formel-1-Aussteiger in 11 Monaten
Toyota ist der vierte Großkonzern, der binnen eines Jahres sein Aus in der Formel 1 erklärt hat. Nach dem am Mittwoch erklärten Rückzug der Japaner ein Überblick über die Aussteiger Honda, BMW, Bridgestone und Toyota.

Foto © GEPANach BMW geht auch Toyota
HONDA: Am 5. Dezember 2008 teilt der japanische Automobilbauer sein Ende in der Formel 1 mit. Grund sei die verschlechterte Geschäftslage, erklärte Honda-Präsident Takeo Fukui. Sein Unternehmen werde sich angesichts der weiterhin wachsenden Unsicherheit über die Lage der Weltwirtschaft zum Ende dieses Jahres aus dem kostspieligen Rennsport zurückziehen. "Es war eine sehr schwierige Entscheidung", sagte er.
BMW: Am 29. Juli 2009 gibt der bayrische Automobilhersteller bekannt: "Die BMW-Group wird ihr Engagement in der Formel 1 mit Ablauf der Saison 2009 beenden." Natürlich sei "diese Entscheidung schwer gefallen", sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer. Offizieller Grund: Neuausrichtung des Motorsport-Engagements.
BRIDGESTONE: Am 2. November kündigt der japanische Reifenhersteller sein Formel-1-Ende nach der Saison 2010 an. "Obwohl wir die Gründe für die Entscheidung verstehen und respektieren, ist es dennoch eine große Enttäuschung", erklärte Motorsportdirektor Hiroshi Yasukawa in einer Pressemitteilung.
TOYOTA: Am 4. November verabschiedet sich auch der größte Autobauer der Welt aus der vierrädrigen Eliteliga. Toyota-Präsident Akio Toyoda: "Wir haben realisiert, dass wir keine andere Wahl haben." Es sei eine sehr schmerzvolle Entscheidung für den Konzern gewesen.












