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Zuletzt aktualisiert: 31.10.2009 um 15:13 UhrKommentare

Dominanter Hamilton wurde mit "Pole" belohnt

Der Brite ließ im Qualifying auf dem neuen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Hinter Hamilton geht Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel ins Rennen, Webber wurde Dritter.

Lewis Hamilton allein auf weiter Spur

Foto © APALewis Hamilton allein auf weiter Spur

McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat die Pole Position für die Formel-1-Grand-Prix-Premiere am Sonntag (Start: 14.00/live ORF 1, RTL und Sky) in Abu Dhabi erobert. Der Ex-Weltmeister beherrschte das Qualifying am Samstagabend auf dem 5,554 km langen Yas Marina Circuit nach Belieben und setzte sich am Ende in 1:40,948 Minuten souverän vor Sebastian Vettel (+0,667 Sek.) sowie dessen australischen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber (0,778) durch.

Wenn das Fahren zum Vergnügen wird

"Leicht ist es nie, auch wenn es so ausschaut", betonte Hamilton nach seiner Galavorstellung auf dem spektakulären neuen Kurs am Persischen Golf, auf dem das Saisonfinale steigt. "Das Auto läuft hier so gut wie noch nie in dieser Saison, da wird das Fahren zum wahren Vergnügen", frohlockte der Engländer nach der insgesamt 17. Pole seiner Karriere und bereits vierten in dieser Saison.

Auch Vettel, für den es im 17. und letzten WM-Lauf noch um den Vizeweltmeistertitel geht, war mit seiner Quali-Leistung zufrieden. "Wir haben rausgeholt, was wir rausholen können", meinte der deutsche Red-Bull-Pilot. "Der Abstand zu Lewis ist jedoch eine Wucht. Ich denke aber, dass wir ein bisschen schwerer sind."

Doch nicht nur die Spritmenge war laut Vettel für den Riesenvorsprung von Hamilton verantwortlich. "Auf der Geraden fehlt uns etwas der Schwung im Vergleich mit den McLaren", gestand der 22-Jährige, dass die "Silberpfeile" motorische Vorteile besitzen. Seinen direkten Konkurrenten um Platz zwei in der WM, den Brasilianer Rubens Barrichello (0,838), hielt er aber trotz dessen Mercedes-Power in Schach. Der Südamerikaner, der zwei Punkte Rückstand auf Vettel hat, wurde unmittelbar vor seinem Brawn-Teamkollegen, dem frischgebackene englischen Weltmeister Jenson Button (0,944), Vierter.


Startaufstellung

1. Reihe:
Lewis Hamilton (GBR) Sebastian Vettel (GER)

2. Reihe:
Mark Webber (AUS)
Rubens Barrichello (BRA)

3. Reihe:
Jenson Button (GBR)
Jarno Trulli (ITA)

4. Reihe:
Robert Kubica (POL)
Nick Heidfeld (GER)

5. Reihe:
Nico Rosberg (GER)
Sebastien Buemi (SUI)

6. Reihe:
Kimi Räikkönen (FIN)
Kamui Kobayashi (JPN)

7. Reihe:
Heikki Kovalainen (FIN)
Kazuki Nakajima (JPN)

8. Reihe:
Jaime Alguersuari (ESP)
Fernando Alonso (ESP)

9. Reihe:
Vitantonio Liuzzi (ITA)
Adrian Sutil (GER)

10. Reihe:
Romain Grosjean (FRA
Giancarlo Fisichella (ITA)

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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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