SPD-Sieg in Brandenburg, CDU in Schleswig-Holstein

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Abseits der Bundestagswahl haben auch in den deutschen Bundesländern Brandenburg und Schleswig-Holstein Wahlen stattgefunden. In Brandenburg gab es einen klaren Sieg für die regierende SPD und leichte Zugewinne für die CDU. In Schleswig-Holstein zeichnet sich unterdessen eine hauchdünne Mehrheit für ein schwarz-gelbes Bündnis ab. Die regierende CDU siegte hier.
Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck von der SPD hat zwar seine Führungsrolle behauptet. Die SPD kommt in ihrer seit der Wiedervereinigung 1990 ununterbrochen regierten ostdeutschen Hochburg auf 30 bis 31,5 Prozent (2004: 31,9). Die Linke erreicht 27,5 bis 30 Prozent (28,0), die CDU klettert auf 20,5 bis 21,5 Prozent. Mit 8 Prozent (3,3) schafft die FDP nach 15 Jahren und drei vergeblichen Anläufen die Rückkehr in den Potsdamer Landtag. Auch die ebenso lange nicht mehr im Parlament vertretenen Grünen würden mit jeweils 5,5 Prozent (3,6) ins Parlament einziehen. Die rechtsextreme DVU wurde nach zwei Wahlperioden im Landtag mit 1 Prozent abgewählt.
Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig- Holstein zeichnet sich eine Mehrheit für CDU und FDP ab. Ministerpräsident Carstensen kann den Prognosen zufolge mit Überhangmandaten trotz deutlicher Verluste für seine CDU dank der FDP, die ihr bisher bestes Ergebnis einfährt, eine Regierung bilden. Die SPD - bis zum Bruch der Großen Koalition im Juli Regierungspartner der CDU - fällt auf das schlechteste Ergebnis in der Nachkriegszeit zurück. Die Linke zieht erstmals in das Landesparlament ein.
Die CDU kommt nach den Prognosen auf 31 bis 31,5 Prozent, nach 40,2 Prozent bei der Wahl 2005. Die SPD mit Spitzenkandidat Ralf Stegner fällt auf 25,5 bis 26,5 Prozent (38,7). Die FDP erreicht 15,5 Prozent (6,6). Die Grünen legen auf 12,0 Prozent (6,2) zu. Die Linken kommen auf 6,5 Prozent der Stimmen (0,8 PDS).












