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Zuletzt aktualisiert: 10.09.2009 um 13:10 UhrKommentare

KERS könnte Monza entscheiden - Button unter Druck

Foto © APA

Das Kräfteverhältnis in der Formel 1 hat sich verschoben. Nicht zuletzt deshalb steht WM-Leader Jenson Button vor dem Grand Prix von Italien in Monza unter Druck. Sein Brawn GP ist nicht mehr das beste Auto im Feld. Nicht nur seine 16 Punkte Vorsprung auf Teamkollegen Rubens Barrichello, sondern vor allem seine 19 Punkte auf Red-Bull-Jungstar Sebastian Vettel könnten sich als zu wenig erweisen.

Vettel hatte im Vorjahr bei strömendem Regen im "Autodromo Nazionale" für Toro Rosso sensationell sein erstes Rennen gewonnen. Ein Jahr später ist der 22-Jährige - glaubt man den Buchmachern - erneut leichter Favorit. Entscheiden könnten die 80. Auflage des klassischen Grand Prix allerdings vier Buchstaben - KERS. Das Energie-Rückgewinnungssystem mit seinen 82 zusätzlichen PS bringt auf der High-Speed-Strecke in Monza besonders viel.

Das Hybrid-System, zu Saisonbeginn noch als Flop belächelt, scheint ausgereift. Mit Ungarn an Weltmeister Lewis Hamilton und Belgien an Ex-Champion Kimi Räikkönen gingen zwei der vergangenen drei Grand Prix an KERS-Piloten. Neben McLaren-Mercedes und Ferrari kehrt in Monza auch Renault zum System zurück. BMW-Sauber dagegen, einst Vorreiter in der Entwicklung, wird weiter darauf verzichten - wie auch die WM-Rivalen Brawn und Red Bull.

"Wir gehen davon aus, dass die KERS-Autos hier einen deutlichen Vorteil haben werden", erklärte Teamchef Ross Brawn. In Monza gilt das nicht nur fürs Überholen, sondern auch für den Start, ist der Weg bis zur ersten Schikane doch relativ lang. Aus der Ruhe will sich der WM-Leader davon nicht bringen lassen. "Dieser Kurs ist völlig anders als die meisten anderen Rennstrecken. Er sollte unserem Auto relativ gut liegen", meinte Button. "Ich bin zuversichtlich und aufgeregt zugleich." Fünf Rennen vor Schluss spitzt sich der Vierkampf um die WM - auch Mark Webber hat mit 20,5 Punkten Rückstand noch Chancen - immer weiter zu. "Jedes Wochenende ist jetzt ein Finale", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Quelle: APA

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GEPA/Reuters/Fotolia

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
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2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

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1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

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1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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