Auch Rossi war für Ferrari ein Kandidat für Monza
Italiens Motorrad-Superstar Valentino Rossi stand ebenfalls auf Ferraris Kandidatenliste als Ersatzpilot für den Formel-1-Grand-Prix am 13. September in Monza.

Foto © APValentino Rossi
"Ich habe mit Ferrari wegen des Rennens in Monza gesprochen. Aber ohne Testfahrten und wegen meines Titelkampfes in der Motorrad-WM wäre dieser Renneinsatz nicht sinnvoll gewesen", erklärte Rossi im Gespräch mit der "Gazzetta dello Sport" (Samstag-Ausgabe).
Hauptsponsor
Der 30-jährige Titelverteidiger führt die MotoGP-Wertung fünf Runden vor Schluss 25 Punkte vor seinem spanischen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo an. Rossi ist vom italienischen Formel-1-Traditionsrennstall bereits mehrmals als Testfahrer eingesetzt worden. Außerdem ist der italienische Autokonzern Fiat, zu dem auch Ferrari gehört, Hauptsponsor von Rossis MotoGP-Team.
Ferrari entschied sich am Donnerstag für den Italiener Giancarlo Fisichella, bisher bei Force India unter Vertrag, als neuen zweiten GP-Piloten neben Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland, nachdem Ersatzmann Luca Badoer die Scuderia aus Maranello bitter enttäuscht hatte. Der italienische Testfahrer, der für den nach seinem schweren Unfall im Ungarn-Qualifying vor sechs Wochen bis Saisonende pausierenden brasilianischen Vizeweltmeister Felipe Massa ins Renncockpit aufgerückt war, hatte die Rennen in Valencia und Spa-Francorchamps jeweils abgeschlagen als Letzter beendet.












