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    Ferrari trennte sich von Motorenchef Marmorini Vettel denkt nicht an einen Wechsel Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Formel 1 Nächster Artikel Ferrari trennte sich von Motorenchef Marmorini Vettel denkt nicht an einen Wechsel
    Zuletzt aktualisiert: 26.08.2009 um 14:47 UhrKommentare

    Sebastian Vettel muss Achterbahn-Talfahrt stoppen

    Abhaken, vergessen und hoffen, dass der Motor auf der Ardennen-Achterbahn läuft wie geschmiert: Sebastian Vettel will und muss seine Talfahrt im Formel-1-Klassiker in Spa-Francorchamps beenden.

    Sebastian Vettel

    Foto © APSebastian Vettel

    Der WM-Kampf ist "schwieriger, ganz einfach", meinte Vettel vor dem Grand Prix von Belgien und nach zuletzt zwei "Nullrunden".

    Spannung

    60 Punkte sind maximal in dieser Saison noch zu holen, 25 Zähler trennen Vettel vor dem 12. von 17 WM-Läufen aber schon vom englischen Spitzenreiter Jenson Button. Und Buttons zweitplatzierter BrawnGP-Teamkollege Rubens Barrichello giert nach seinem Sieg in Valencia nach weiteren Erfolgen - und dem WM-Titel.

    Für Spannung ist also gesorgt, dabei steht allein der Name Spa-Francorchamps schon für Rennspektakel in Reinkultur, inklusive möglicher Regenkapriolen. "Die Rennen hier habe ich früher im Fernsehen verfolgt und deswegen sind diese Kurse für mich etwas Besonderes; man kann sich richtig vorstellen, wie die großen Fahrer von einst hier Rennen gefahren sind", schwärmte Weltmeister Lewis Hamilton.

    Die jüngsten Spa-Erinnerungen des zuletzt wiedererstarkten McLaren-Mercedes-Piloten sind jedoch zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt: Der Engländer gewann das Rennen auf der Strecke, auf der Rekordweltmeister Michael Schumacher sein Formel-1-Debüt gegeben und anschließend ein halbes Dutzend Mal gesiegt hatte, nachträglich wurde ihm aber dieser Sieg wegen Abkürzens in einer Schikane aberkannt.

    Ersatzpilot

    Während Hamilton erneut um den Sieg mitfahren, Vettel mit aller Macht seine Titelambitionen wahren und WM-Leader Button nach vier Rennen ohne Podiumsplatz wieder mindestens unter die Top drei rasen will, schlägt am Ende des Feldes für Luca Badoer die Stunde der Wahrheit. Noch so ein Debakel wie in Valencia, als der 38-jährige italienische Ersatzpilot des verunglückten Brasilianers Felipe Massa dem Feld hinterherzuckelte, kann sich Ferrari nicht erlauben. Dann ist Schluss mit lustig, zumal es danach im Heim-Grand-Prix in Monza richtig ernst wird. Ersatzkandidaten für den Ersatz haben sich schon gemeldet, darunter auch der deutsche GP2-Saisondominator Nico Hülkenberg.

    Doch selbst Ferrari-Toppilot und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der 2005, 2006 und 2007 auf dem belgischen Kurs gewann, klingt vor dem neuerlichen Kräftemessen im Klassiker in den Ardennen recht verhalten. "Spa war für mich für gewöhnlich immer gut, aber ich weiß nicht, ob es im Moment für unser Auto gut ist", meinte der Finne. "Wir müssen also erst einmal dorthin kommen und schauen, wie es dort zu Beginn am Freitag läuft."


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      Formel-1-Weltmeister seit 2005

      2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
      2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
      2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
      2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
      2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
      2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
      2013: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

       

      Formel-1-Rekordweltmeister

      Fahrer:

      1. Michael Schumacher (GER)
      7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
      2. Juan Manuel Fangio (ARG)
      5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
      3. Alain Prost (FRA)
      4 WM-Titel(1985,86,89,93)
      . Sebastian Vettel (GER)
      4 WM-Titel (2010,2011,2012,2013)

      Konstrukteure

      1. Ferrari
      16 WM-Titel
      2. Williams
      9 WM-Titel
      3. McLaren
      8 WM-Titel

       

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