Sauber zu BMW-Ausstieg: "Nur schwer nachvollziehen"
FOTA denkt über optionalen Einsatz von drei Autos pro Team nach.
Anteilseigner Peter Sauber hat wenig Verständnis für den Rückzug seines Partners BMW aus der Formel 1. "Die Ankündigung von BMW, sich zum Saisonende aus der Formel 1 zurückzuziehen, kam für mich völlig überraschend. Ich akzeptiere und respektiere die Entscheidung, kann sie allerdings persönlich nur schwer nachvollziehen", teilte der Schweizer am Mittwoch in einer Stellungnahme mit.
Er werde alles in seiner Macht stehende versuchen, "eine Lösung zu finden, die den Fortbestand des Teams am Standort Hinwil in irgendeiner Form ermöglicht". Doch betonte er auch: "Die Ausgangslage dazu ist sehr schwierig." Auch die Teamvereinigung FOTA, der BMW-Sauber angehört, hat dem Rennstall volle Unterstützung zugesagt. Gleichzeitig teilte die FOTA mit, dass auch der optionale Einsatz von drei Autos pro Team diskutiert werde.
Am Vormittag hatte der bayrische Automobil-Hersteller überraschend seinen Ausstieg aus der Königsklasse mit Jahresende angekündigt. BMW hatte 2005 die Mehrheit am Team von Peter Sauber übernommen. Sauber selbst soll noch 20 Prozent an dem in Hinwil in der Schweiz angesiedelten Rennstall halten. Sauber war mit seinem Privatteam 1993 in die Formel 1 eingestiegen und bis Ende 2004 von Red Bull als Hauptsponsor unterstützt worden. Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz hatte damals auch 51 Prozent am Sauber-Team gehalten.












