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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2009 um 12:58 UhrKommentare

In der ungarischen Hitze will Jenson Button wieder auftauen

Der Brite, dessen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Sebastian Vettel mittlerweile auf 21 Punkte geschmolzen ist, will in Ungarn wieder zuschlagen.

Jenson Button

Foto © GEPAJenson Button

Der Formel-1-Zirkus ist am Donnerstag von extremer Hitze mit Temperaturen von 36 Grad Celsius auf dem Hungaroring begrüßt worden. Bedingungen, die vor allem WM-Leader Jenson Button (Brawn GP) auf ein erfolgreiches Wochenende in Mogyorod nahe Budapest hoffen lassen.

Hitze kommt Button entegen

Button ist ein deklarierter Fan von Hitzerennen. Vor allem, weil er bei solchen Bedingungen mit den Reifen deutlich besser zurecht kommt als bei kühlen Temperaturen. "Bei kühlem Wetter bekomme ich die Reifen nicht so gut zum Arbeiten. Aber bei Hitze kommt mir entgegen, dass ich die Reifen nicht so hart beanspruche. Der Fahrstil jedes Piloten bringt Vor- und Nachteile mit sich", erklärte Button, der 2006 auf dem Hungaroring seinen ersten Formel-1-Sieg gefeiert hatte. Damals allerdings noch auf Honda und nasser Strecke.

"Ungarn ist immer eines meiner Lieblingsrennen. Und heuer freue ich mich noch mehr, denn endlich könnte es echte Sommertemperaturen geben", so Button nach den zuletzt kühlen Renntemperaturen in England und Deutschland. Sein Ungarn-Sieg war bis 2009 sein einziger gewesen, doch in der aktuellen WM hat der 29-Jährige dann gleich sechs der ersten sieben Saisonrennen gewonnen. Von einem Spaziergang Richtung WM-Titel spricht aber aufgrund der stark aufkommenden Red-Bull-Boliden (zuletzt zwei Doppelsiege en suite) niemand mehr, auch Button nicht.

Aerodynamik-Update

"Die Niederlagen haben uns klar gezeigt, wie konkurrenzfähig Red Bull ist. Wir haben gesehen, dass wir uns nicht nur zurücklehnen und die Dinge auf uns zukommen lassen dürfen. Wir wurden angestachelt, noch härter zu arbeiten", meinte Button. Für den Hungaroring - eine der langsamsten Strecken der Formel-1-WM - hat Brawn ein Aerodynamik-Update mitgebracht.

Die Gedanken an den WM-Titel verdrängt Button. "Ich denke darüber nicht nach. Wir müssen jedes Rennen für sich betrachten. Das ist die einzige Chance, wenn man Weltmeister werden will." Für seinen ersten Verfolger Vettel hat Button anerkennende Worte über: "Er ist schnell, und er weiß, wie man ein Auto abstimmen muss." Aber Button hat Vettel bereits durchschaut. "Ich kann einschätzen, wann er sich wohl fühlt und wann es für ihn schwierig wird."

Der Respekt vor den Red Bulls mit Vettel und Mark Webber ist groß, Angst machen Button die jüngsten beiden Rennen aber nicht. "Abwarten. Ich glaube nicht, dass es so eindeutig ist, wie es derzeit scheint."


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GEPA/Reuters/Fotolia

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2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
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2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

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2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

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9 WM-Titel
3. McLaren
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