Barrichello nach Deutschland-GP stinksauer auf sein Team
Barrichello war so wütend, dass er "am liebsten ins nächste Flugzeug steigen und heimfliegen" wollte.

Foto © GEPARubens Barrichello
Brawn-Pilot Rubens Barrichello war nach seinem total verpatzten Rennen auf dem Nürburgring stinksauer auf seinen Formel-1-Rennstall. "Das war ein gute Darbietung des Teams, wie man ein Rennen verliert", machte der Brasilianer, der in der ersten Rennhälfte den Deutschland-Grand-Prix angeführt hatte, dann aber durch Fehler seines Rennstalls auf Platz sechs zurückgefallen war, seinem Ärger in einem BBC-Interview Luft.
"Rennen vergeben"
"Ich bin fürchterlich erbost darüber, wie die Dinge gelaufen sind", sagte der 37-Jährige, der seit dem China-GP 2004, als er noch für Ferrari gefahren war, kein Rennen mehr gewonnen hat. "Ich habe alles richtig gemacht. Ich bin als Führender in die erste Kurve gegangen, doch dann haben sie (die Teamverantwortlichen, Anm.) dafür gesorgt, dass ich das Rennen verliere. Wenn das so weitergeht, dann verlieren wir noch beide Weltmeisterschaften."
Barrichello war so wütend, dass er "am liebsten ins nächste Flugzeug steigen und heimfliegen" wollte. "Im Moment will ich mit niemandem im Team sprechen. Denn ich werde nur Blabla zu hören bekommen, und das will ich nicht."
Brawn-Teamchef Ross Brawn meinte zu den Aussagen von Barrichello, dass sie im ersten Ärger und Frust entstanden seien und der Südamerikaner noch nicht über den tatsächlichen Grund für das schlechte Abschneiden informiert worden sei. "Das war alles andere denn ein großartiges Rennen für uns. Wir haben vermutlich zu viel gewollt, um unsere fehlende Konkurrenzfähigkeit zu kompensieren", meinte Brawn, um dann zu gestehen: "Wir waren einfach zu langsam, um das Rennen zu gewinnen. Das wird auch Rubens erkennen, wenn er sich die Renndaten anschaut."












