Angeblich letztes Kompromissangebot der Teams an FIA
Die FOTA fordert eine Fristverlängerung bis 1. Juli.

Foto © APFIA-Boss Max Mosley
Die in der Teamvereinigung FOTA
zusammengeschlossenen Formel-1-Rennställe haben dem Internationalen
Automobil-Verband (FIA) angeblich ein letztes Kompromissangebot
unterbreitet, um ein Zerbrechen des Sports an einem Regelstreit für
die kommende Saison abzuwenden. In einem Brief an FIA-Präsident Max
Mosley und Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone betonten die Teams
ihre Kompromissbereitschaft.
"Kompromisse eingehen".
"Die Zeit ist gekommen, in der wir alle im Interesse des Sports
Kompromisse eingehen und der langwierigen Debatte über die WM 2010
ein Ende bereiten müssen", zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am
Mittwoch aus dem Schreiben. "Wir hoffen, dass sie in Betracht ziehen,
dass dieser Brief eine bedeutende Bewegung vonseiten der Teams
darstellt, von denen alle ihren Willen gezeigt haben, sich dem Sport
bis Ende 2012 zu verpflichten."
Bedingungen.
McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Renault, Toyota und Brawn GP haben
ihre Meldung für die kommende Saison an Bedingungen geknüpft.
Ferrari, Red Bull und Toro Rosso waren gegen ihren Willen ohne
Vorbehalt auf der Teilnehmerliste für 2010 aufgeschienen, haben aber
ebenfalls mit Ausstieg gedroht. Die FIA hat den Teams bis Freitag
eine Frist gesetzt, ihre Bedingungen fallen zu lassen.
Mehr Zeit.
Die FOTA fordert nun allerdings eine Verlängerung dieser Frist bis
1. Juli. Dadurch soll mehr Zeit für weitere Diskussionen und die
Unterzeichnung eines neuen Concorde Agreements, das die Vermarktung
der Rennserie regelt, geschaffen werden. "Es ist an der Zeit, eine
vernünftige und schnelle Lösung zu finden", schrieb die FOTA. Nur
dadurch ließe sich der "mögliche Abgang einiger wichtiger Teams aus
der Formel 1" verhindern.












