Montezemolo nicht beim Gipfel in London - Vater gestorben
Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat am Freitag nicht beim Krisengipfel der Formel 1 in London teilgenommen.

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Nach dem Tod seines Vaters fehlte der Italiener bei dem
mit Spannung erwarteten Treffen in England, wo die Zukunft der
Königsklasse des Motorsports diskutiert wurde. Ferrari führte dabei
die breite Front der Gegner der optionalen Budgetobergrenze von 40
Millionen Pfund (44,5 Mio. Euro) an, die vom Automobil-Weltverband
FIA für die kommende Saison beschlossen worden ist.
Zwei-Klassengesellschaft. Di Montezemolo wurde in der britischen Hauptstadt von
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali vertreten. Die Scuderia aus
Maranello hatte ebenso wie Toyota, Red Bull Racing, Toro Rosso und
Renault mit dem Ausstieg aus der Formel 1 gedroht, wenn es beim
freiwilligen Etatlimit von umgerechnet 44,5 Millionen Euro bleiben
sollte. Alle Teams, die das Budgetlimit einhalten, werden mit
großzügigen technischen Freiheiten belohnt. Die renommierten Teams
mit hohen Etats wie Ferrari fühlen sich dadurch benachteiligt und
befürchten eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.












