Felipe Massa kritisiert Ferrari
Felipe Massa gibt Ferrari die Schuld an seinem verpatzten Monaco-Rennen. Spekulationen um Raikkönen.

Foto © GEPAFelipe Massa
Nach dem Monaco-Qualifying war die Welt von Felipe Massa noch in Ordnung. Doch der Brasilianer konnte seine Pole Position im Rennen nicht nutzen und landete auf Platz drei. Schuld daran soll die Strategie von Ferrari sein. "Wir haben auf Regen gewartet, der nicht gekommen ist. Es war keine gute Strategie, es mit nur einem Stopp versuchen zu wollen und dabei den Tank bis obenhin voll zu machen", schimpfte Massa. Auch der Ferrari-Wetterdienst hätte versagt. "Meistens brauchen wir keine Wettervorhersage, aber als wir sie gebraucht haben, hat sie nicht funktioniert", sagte Massa frustriert. Es sei, als hätte man eine Wette verloren.
Gerüchte um Kimi. Teamkollege Kimi Räikkönen erwischte es noch schlimmer. " Schwach" war noch eines der zahmeren Adjektive, dass viele Formel-1-Experten für die Leistung des Weltmeisters in Monaco fanden. Der Finne stand im Rennen neben den Schuhen, wurde punkteloser Neunter, und sofort gingen laut motorsport.aktuell Gerüchte los. Während die einen wieder mal von einer Ehekrise wissen wollten, munkelten die anderen, Räikkönen könne im Ferrari nicht optimal sitzen, das führe zu Problemen mit der Blutzirkulation in den unteren Extremitäten, jeder könne schließlich sehen, wie der Finne nach dem Fahren oft von einem Bein aufs andere hüpfe, um wieder Gefühl zu bekommen.
Nach vorne blicken. Doch Räikkönen will - im Gegensatz zu Massa - keinem anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Er hat das Rennen im Fürstentum längst abgehakt. "Dort ist alles, was schieflaufen konnnt, schief gelaufen", so der Iceman. "Was dort mit mir passiert ist, konnte niemand vorhersagen. Aber ich schaue nie zurück, weil man das Geschehene nicht ändern kann." Für das nächste Rennen, den Großen Preis von Kanada in Montreal, rechnet sich der Weltmeister wieder sehr gute Chancen aus. "Kanada ist traditionell ein gutes Rennen für Ferrari, und ich hoffe, dass wir diese Tradition fortsetzen können."
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