Steckt McLaren hinter der Mosley-Affäre?
Nächstes Kapitel in der Sex-Affäre um Max Mosley. Laut sport.de soll ein FIA-Delegierter McLaren-Mercedes beschuldigen, Mosley in eine Falle gelockt zu haben.

Foto © APRon Dennis bestreitet die Vorwürfe und will rechtliche Schritte einleiten
Der Fall Max Mosley nahm in den vergangenen Tagen eine ungewöhnliche Wendung. Der tschechische FIA-Delegierte Radovan Novak hatte in einem Radio-Interview die Vermutung geäußert, dass McLaren-Mercedes als Rache für die extrem harte Bestrafung in der Spionage-Affäre (100 Millionen US-Dollar und Ausschluss aus der Konstrukteurs-WM) den "Intimfeind" Mosley in eine Falle gelockt haben könnte.
Unschuldig? Sofort wies McLaren-Mercedes laut einem Bericht auf sport.de jegliche Verwicklung in den Sex-Skandal um den FIA-Präsident entschieden zurück. "Ich weise kategorisch zurück, dass ich irgendetwas mit den Nachforschungen der News of the World über Herrn Max Mosley zu tun habe", sagte McLaren-Teamchef Ron Dennis in einem offiziellen Statement: "Niemand in der McLaren-Gruppe und niemand im Team McLaren-Mercedes haben damit etwas zu tun. Auch kein Agent oder eine andere Partei, die in Verbindung zu mir oder irgendjemandem in der McLaren-Gruppe oder im Team McLaren-Mercedes steht." Dennis will nun rechtliche Schritte gegen den FIA-Delegierten einleiten.
Detektive eingeschaltet. Und auch Max Mosley will die Affäre nicht so einfach auf sich beruhen lassen. Mit Hilfe von Detektiven will "Mad Max" mögliche Auftraggeber für das Video, das ihn mit fünf Prostituierten bei Sex-Spielen zeigt, auffliegen lassen. Den Spitzel-Auftrag für den höchsten Motorsport-Funktionär hatte eine englische Spezial-Agentur, die Mosley sieben Wochen beschattete. Den von der Zeitung "News of the World" hergestellten Nazi-Hintergrund hat der Sohn des britischen Faschistenführers Sir Oswald Mosley zurückgewiesen und das Blatt verklagt.
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Fakten
Am 3. Juni befasst sich eine Generalversammlung der FIA in Paris in einer außerordentlichen Sitzung mit dem Mosley-Skandal. Dort soll darüber entschieden werden, ob Mosley bis zum Ende seiner Amtszeit im Herbst 2009 FIA-Chef bleibt.
Nach Sexskandal
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Max MosleyFoto © AP












