Bei Ferrari herrscht Alarmstufe rot
Die Probleme der Italiener beim Auftaktrennen in Melbourne scheinen laut einem Bericht von sport.de größer zu sein, als zunächst vermutet.

Foto © GEPAKimi Räikkönen schied in Melbourne kurz vor Schluss aus
Da sowohl der Motor von Kimi Räikkönens Auto als auch der von Felipe Massa Wagen vorzeitig den Geist aufgab, herrscht laut sport.de bei den Roten vor dem Malaysia-GP offensichtlich Alarmstufe Rot. Die Scuderia will zwei neue Aggregate nach Kuala Lumpur einfliegen, die bei Bedarf sofort in die Boliden eingebaut werden. Der erste Motorwechsel der Saison 2008 ist straffrei. "Wir dürfen jetzt nicht in Emotionalität verfallen, sondern müssen in Ruhe analysieren, was schief gelaufen ist, und dann entsprechend handeln", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali 'Motorsport aktuell'.
"Lässt uns keine Ruhe. Das Team hat inzwischen bestätigt, dass sowohl Räikkönen als auch Massa von wegen defekter Motoren liegengeblieben waren. Fest stehe, dass es sich um Schäden handele, wie sie in dieser Form zuvor nicht aufgetreten seien. "Das lässt uns keine Ruhe", sagte Teamchef Domenicali im Interview mit 'Autosport'. "Das ist das, was uns am meisten Sorgen macht. Wir müssen darauf reagieren." Ein Ferrari-Sprecher sagte dem 'Guardian' zwar, dass die Ingenieure eine erste Ahnung hätten, was die Fehlfunktionen im Motor ausgelöst haben könnte. Völlig sicher sei man sich aber erst, wenn beide Aggregate eingehend überprüft worden sind. "Die betroffenen Motoren wurden zurück nach Italien gebracht, wo unsere Ingenieure sie bis ins Detail untersuchen", verriet der Sprecher.
Druck von außen & innen. Die Medien spekulieren inzwischen wild über die Gründe der Ferrari-Blamage. Die spanische Zeitung 'AS' will erfahren haben, dass die Ferrari-Ingenieure gepatzt haben könnten. Eine spezielle Elektronik, die den Motor bei Lufttemperaturen über 30 Grad Celsius schützt, sei eventuell nicht aktiviert worden. In Melbourne herrschten am Renntag Temperaturen von fast 40 Grad Celsius. Aber nicht nur die Motoren bereiten Ferrari Sorgen. "Wir müssen auf mehreren Ebenen reagieren. Wir müssen die technische Ursache für die Defekte finden. Und wir müssen dem Druck standhalten, der nun umso mehr auf uns lastet, von außen und von innen", sagte Domenicali der 'Motorsport aktuell?.
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"Ich weine nicht um verschüttete Milch. Das beste an Australien ist, dass es hinter uns liegt."
Kimi Räikkönen über das Aus in Melbourne












