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Zuletzt aktualisiert: 12.10.2007 um 12:32 Uhr

Triumphzug für Casey Stoner

Auf Phillip Island wird MotoGP-Weltmeister Casey Stoner gefeiert, sein Heimrennen will er natürlich gewinnen.

Casey Stoner und seine Ducati

Foto © Reuters Casey Stoner und seine Ducati

Vor zwei Jahren noch bezeichneten Kritiker Casey Stoner wegen seiner zahlreichen Ausfälle ziemlich uncharmant als "Crasher" oder auch "Rolling Stoner". Doch die Zeiten haben sich geändert. Am Wochenende kehrt der einstige Bruchpilot als designierter Motorrad-Weltmeister in sein Heimatland zurück, er gilt beim drittletzten Saisonrennen am Sonntag auf Phillip Island in Australien aber nicht nur aufgrund der heimatlichen Luft als großer Favorit.

Triumphzug. Es soll ein wahrer Triumphzug werden für Stoner, der sich schon Ende September in Japan zum zweitjüngsten Champion aller Zeiten gekrönt hat. Auch wenn die bisherigen Auftritte auf dem idyllischen Kurs mit Meeresblick für den 21-Jährigen eher zwiespältige Angelegenheiten waren. Erst einmal, nämlich 2004, landete der Ducati-Pilot in der 125-ccm-Klasse als Dritter auf dem Podest. Nach acht Siegen in der laufenden Saison dürften diese Erinnerungen freilich schon einigermaßen verblasst sein. Und so ließ sich Stoner auch in den ersten beiden Freien Trainings am Freitag nicht lumpen, unterstrich trotz Regens mit zwei Bestzeiten seinen Siegeswillen.

Ungeduldig. "Ich liebe die Strecke, und ich erwarte meine Fans schon mit Ungeduld", blickte Stoner dem Rennen freudig entgegen. "Die Leute hier in Australien nehmen den Sport jetzt mehr wahr." Prompt überstieg die Ticket-Nachfrage die Kapazitäten um 150 Prozent - obwohl zusätzliche Tribünen aufgestellt worden sind.

Konkurrenz. Doch die Konkurrenz scheint nach wie vor hungrig zu sein. Der bereits geschlagene Italiener Valentino Rossi triumphierte auf Phillip Island schon siebenmal, kann sich in Australien zudem auf eine nach wie vor große Fanbasis stützen. Mit einem Sieg würde der Yamaha-Fahrer wohl auch dem Spanier Dani Pedrosa (Honda) im Kampf um Platz zwei einen entscheidenden Dämpfer versetzten. Vor dem Rennen "Down under" liegt Pedrosa 26 Punkte hinter Rossi.


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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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