Tiefe Regenwolken über dem Mount Fuji
Wolken über der Formel 1. Der Rosenkrieg bei McLaren geht weiter. Und auch Mark Webber kritisiert nun sein Red-Bull-Team.

Foto © GEPAAlonso beim Training in Fuji
Wetter-Chaos in Fuji. Wo schon Niki Lauda 1976 im strömenden Regen bei Null Sicht aus dem Ferrari-Cockpit geklettert war, so den WM-Titel verlor. Das freie Training am Samstag verschoben, wegen Nebels, weil der Rettungshubschrauber nicht starten hätte können. Und auch heute soll es in den Bergen rund um den Mount Fuji wechselhaft bleiben. Mit Nebel und Regen. Bis 15.00 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) könnte man verschieben, dann wird es in Japan dunkel
Hoffen. Genau auf diese Bedingungen hofften die Williams-Piloten Rosberg (wegen Motorwechsels von sechs auf 16 zurückversetzt) und Wurz (18.), die weit hinten stehen. "Unser Wetterbericht sagte 80 Prozent Regen voraus", so Regenspezialist Wurz (Montreal Dritter, Nürburgring Vierter).
Kein regen. Weniger Regen wünscht sich Sebastian Vettel, der die Gunst der Stunde nutzte und den Toro Rosso erstmals sich für das Top-10-Finale (Rang acht) qualifizierte. Nur einen Rang hinter dem Red-Bull-A-Auto von Mark Webber, der auf der Internet-Homepage seines Heim-GP sein Leid klagte. "Wir entwickeln das Auto nicht so schnell wie wir sollten. Wir sind weit vom Potenzial entfernt", so Webber.
Harter Winter. Webber weiß, dass Red Bull einen sehr harten Winter vor sich haben wird. Man sei nicht an BMW herangekommen. Und der Australier befürchtet auch, dass vor allem die japanischen Teams Honda und Toyota nach der enttäuschenden Saison enorm aufholen werde.
Dunkle Wolken. Dunkle Wolken freilich nach wie vor bei McLaren. Trotz beider Autos in Reihe eins. Hamilton, mit einem Supervertrag mit McLaren praktisch verheiratet, wird langsam aufmüpfiger gegenüber dem Weltmeister aus Spanien, bleibt nicht mehr der brave junge Engländer mit dem guten Manieren. "Er ist nicht der, für den ich ihn vor der Saison gehalten habe." Und bei McLaren haben alle Angst, dass sich Alonso und Hamilton noch einmal von der Strecke schießen könnten. Was aber im WM-Kampf keinem diene. Teamchef Ron Dennis rechnet aber mit der Professionalität seiner Fahrer
Gerüchte. Alle Gerüchte über Alonsos Zukunft, ob er 2008 bei Renault fährt oder überhaupt ein Jahr aussetzt, verweist Dennis ins Reich der Spekulationen. Vertragsgespräche wird es erst am Ende der Saison geben, nach dem letzten Rennen in Brasilien













