McLaren hat Ferrari geschmeichelt
Nach dem Doppelsieg von Räikkönen und Massa schöpft die Ferrari-Familie wieder neue WM-Hoffnung. Englands Presse rüstet währenddessen für das große Heimspiel von Lewis Hamilton.

Foto © ReutersJubel bei Ferrari
Ferrari hat am Sonntag nicht nur irgendeinen Doppelsieg in Frankreich gelandet. Es war die Art und Weise, wie sich zwischen Nordamerika und der Rückkehr der Formel 1 nach Europa das Blatt gewendet hat. Denn der Rückstand vom drittplatzierten Lewis Hamilton war mit knapp 30 Sekunden auf Sieger Räikkönen einfach zu viel. Darüber hinaus drehte Felipe Massa die schnellste Runde (1,16,099) während die rasanteste Runde von Fernando Alonso, dem schnellsten McLaren-Pilot, 0,396 auf Massa betrug.
Ärger bei den Silberpfeilen.
Was ist der Grund? Hat Ferrari wirklich so viel aufgeholt, McLaren sogar innerhalb von zwei Wochen überholt. Oder kam Magny Cours den "Roten" entgegen? Oder war McLaren einfach nicht ganz auf der Höhe? McLaren-Teamchef Ron Dennis meinte in einem Interview nur, dass sein Team den Rivalen in Frankreich besser hat aussehen lassen, als dies Ferrari eigentlich ist. Es gab bei den Silberpfeilen auch eine Menge Ärger. Am Freitag fand man keine Balance, am Samstag bremste ein Sensor-Problem Hamilton, Alonso musste wegen Getriebesorgen auf eine Toprunde verzichten. "Wir haben Ferrari geschmeichelt", so Dennis, der froh war, dass mit Räikkönen jener Fahrer gewonnen hat, der von den vier Bestplatzierten (Massa, Alonso, Hamilton und der Finne haben je zwei Mal gewonnen) in der WM-Wertung am schlechtesten dasteht.
Heimspiel für Hamilton.
Englands Presse schwört sich jedenfalls schon auf das Heimspiel von Hamilton am Wochenende ein. "Silverstone erwartet seinen Helden. Hamilton kommt in einer Position nach Silverstone, die sich der Rookie in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen konnte.
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Geldfragen
Für neuen Krach könnten Gehaltsforderungen sorgen. Hamiltons' Vater soll vier Mio. Euro fordern. Momentan soll sein Filius 200.000 Euro verdienen. Eine Vertragsklausel räume die Möglichkeit zu neuen Verhandlungen ein, wenn WM-Leader Hamilton zur Halbzeit unter den ersten Sechs stehe.














