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Zuletzt aktualisiert: 10.06.2007 um 17:03 Uhr

Stoner wehrte Angriff von Rossi mit Erfolg in Montmelo ab

Mit seinem Sieg im Grand Prix von Katalonien in Montmelo am Sonntag baute der Australier seine Führung in der WM-Wertung gegenüber dem Italiener auf 14 Zähler aus.

Valentino Rossi und Dani Pedrosa konnten Casey Stoner nicht mehr einholen

Foto © ReutersValentino Rossi und Dani Pedrosa konnten Casey Stoner nicht mehr einholen

Casey Stoner hat in der MotoGP-Weltmeisterschaft dem Angriff des siebenfachen Weltmeisters Valentino Rossi standgehalten. Mit seinem Sieg im Grand Prix von Katalonien in Montmelo am Sonntag baute der Australier seine Führung in der WM-Wertung gegenüber dem Italiener auf 14 Zähler aus. Der 21-jährige Ducati-Pilot setzte sich bei seinem vierten Erfolg in dieser Saison nach einem spannenden Zweikampf um 0,069 Sekunden vor Rossi durch, Dritter wurde der Spanier Dani Pedrosa (0,390).

Pole Position. Rossi, der in Katalonien in den vergangenen sechs Jahren fünfmal triumphiert hatte, gelang es nicht, seine Pole Position zu nutzen. Pedrosa übernahm nach dem Start die Führung vor Stoner, der den Speed-Vorteil seiner Ducati auf den schnellen Streckenabschnitten ausspielte, und noch in der ersten Runde am Spanier vorbei ging. Doch der zunächst auf Platz vier zurückgefallene Rossi kämpfte sich heran und lieferte sich in den letzten acht Runden ein packendes Duell mit dem Australier.

Nervenstärke. Trotz mehrerer Attacken des Italieners zeigte Stoner jedoch Nervenstärke und überquerte nach 43:16,907 Minuten als Erster die Ziellinie. Für den 28-jährigen Rossi war es der 96. Podiumsplatz seiner Karriere - so viele hatte vor ihm noch kein Fahrer in der höchsten Kategorie erreicht. Nach 7 von 18 Stationen liegt Stoner in der Fahrer-Wertung mit 140 Zählern vor dem Italiener (126) und Pedrosa (98) voran.

Ranseder. Der Oberösterreicher Michael Ranseder klassierte sich in der 125 ccm-Klasse auch im siebenten Saisonrennen in den Punkterängen. Der Derbi-Fahrer kämpfte sich nach einem starken Auftritt vom 17. Startplatz auf den 10. Rang vor. Ranseder verbuchte damit sechs Punkte und schob sich in der WM-Wertung am Italiener De Rosa vorbei auf den zehnten Zwischenrang. Sein 16-jähriger Landsmann Philipp Eitzinger schied bei seinem WM-Debüt nach zehn Runden aus.

KTM-Pilot. Den Sieg sicherte sich erstmals in seiner Karriere der Japaner Tomoyoshi Koyama auf KTM, der vor dem Ungarn Gabor Talmacsi (Aprilia) und einem weiteren KTM-Piloten, dem Schweizer Randy Krummenacher, erfolgreich war. Talmacsi übernahm dank seines zweiten Ranges mit 115 Punkten die WM-Führung vom Spanier Hector Faubel (102), der in einen Sturz verwickelt war. In der Viertelliterklasse baute der spanische Lokalmatador Jorge Lorenzo mit seinem bereits fünften Saisonerfolg die Führung in der Weltmeisterschaft weiter aus. Der Titelverteidiger auf Aprilia gewann vor seinem Markenkollegen Alex de Angelis aus San Marino und dem Italiener Andrea Dovizioso. Die beiden KTM-Piloten Mika Kallio (FIN) und Hiroshi Aoyama (JPN) erreichten die Plätze sechs und sieben.


Fotoserie

Ergebnis

1. Casey Stoner (AUS) Ducati
2. Valentino Rossi (ITA) Yamaha
3. Dani Pedrosa (ESP) Honda
4. John Hopkins (USA) Suzuki
5. Randy de Puniet (FRA) Kawasaki
6. Loris Capirossi (ITA) Ducati
7. Chris Vermeulen (AUS) Suzuki
8. Alex Barros (BRA) Ducati

WM-Stand nach 7 Rennen:
1. Stoner 140 Pkt.
2. Rossi 126
3. Pedrosa 98


Nächstes Rennen:
GP von Großbritannien am 24. Juni im Donington Park.

Foto

Foto © APA

Stoner sicherte sich seinen vierten SaisonerfolgFoto © APA

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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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