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Motorrad: Schwerer Sturz von Rossi beim Finale in Valencia

Dreifacher Handbruch, Start aber nicht ausgeschlossen.

© APA
 
Motorrad-Superstar Valentino Rossi ist im Training für den letzten Lauf zur Motorrad-Straßen-Weltmeisterschaft 2007 in Valencia schwer gestürzt und hat sich dabei mehrere Brüche in der rechten Hand zugezogen. Ob der Italiener am Sonntag (ab 13:20 Uhr/live ATV) aus der vorletzten Reihe starten kann, ist fraglich. Pole im MotoGP holte der Spanier Dani Pedrosa vor dem als Weltmeister bereits feststehenden Australier Casey Stoner.

Highsider. Der siebenfache Weltmeister Rossi fabrizierte gleich am Beginn des Quali-Trainings einen Highsider und schlug schwer am Boden auf. Seine Yamaha überschlug sich mehrmals und wurde fast total zerstört. Der "Doctor" wurde mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Medical Center des Circuit Ricardo Tormo gebracht und benötigte dort selbst einen Doktor. Laut dem Röntgen hat sich Rossi nicht nur den kleinen Finger und einen Handwurzel-Knochen sondern auch die Elle am Unterarm gebrochen.

Start am Sonntag. Dennoch kündigte Rossi zunächst an, am Sonntag starten zu wollen. Immerhin war der Italiener seit seinem WM-Debüt 1996 in der 125er-Klasse nie schlechter als WM-Zweiter. Pedrosa liegt zwar als Dritter 24 Zähler zurück, erzielte aber seine vierte Pole in Folge und könnte bei einem Startverzicht Rossis mit einem Sieg selbst Vizeweltmeister werden. "Ich hoffe, er bringt es endlich auch im Rennen rüber", sagte Pedrosas österreichischer Chefmechaniker Mike Leitner.

Vorletzte Reihe. Rossi müsste als 17. aus der vorletzten Reihe starten. Ihm genügt ein Punkt, also Platz 15. "Das wird für Valentino aber ganz schwierig", hatte auch Yamaha-Teamchef Davide Brivio Zweifel an einem Rossi-Start.