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Mister Ecclestone und das große Schweigen Whitmarsh: "Eine fantastische Nachricht für alle" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Motorsport Nächster Artikel Mister Ecclestone und das große Schweigen Whitmarsh: "Eine fantastische Nachricht für alle"
Zuletzt aktualisiert: 24.05.2007 um 11:03 Uhr

Berger: Toro Rosso braucht noch viel Zeit und Arbeit

Toro-Rosso-Mitbesitzer Gerhard Berger spricht über Formel-1-Rookie Lewis Hamilton, das "große" Red-Bull-Team und die Erwartungen an seinen eigenen Rennstall.

Gerhard Berger applaudiert RBR, aber sein Team hat noch viel Arbeit vor sich

Foto © GEPAGerhard Berger applaudiert RBR, aber sein Team hat noch viel Arbeit vor sich

Wie läuft es mit ihrem Team Toro Rosso?
Berger: "Uns war klar, dass wir wegen des neuen Autos am Saisonbeginn überfordert sein werden. Ich dachte, dass wir nur die ersten drei Rennen ziemlich unter Wasser sein werden. Aber ich habe mich geirrt. Wir werden wohl ein halbes Jahr brauchen, bis wir unseren Erwartungen gerecht werden."

Wo hapert's?
Berger: Unsere Infrastruktur ist noch nicht ausgelegt auf ein so komplexes Auto. Das ist nicht mehr Minardi, wo es nur um's Dabeisein ging. Wir müssen verdammt aufpassen, denn die Erwartungen sind nun ganz andere. Aber wenn man den zweiten Schritt vor dem ersten macht, geht das meist nach hinten los. Es muss wachsen, man muss dem Ganzen Zeit geben. Aber in der Formel 1 hat man keine Zeit. Das ist die Gefahr des Erfolgsdruckes."

Liegt es auch am Geld?
Berger: "Toro Rosso wird extrem gut von Red Bull unterstützt. Wir haben also eine gute finanzielle Grundausstattung. Aber Ideen für Verbesserungen umzusetzen, das geht erst, wenn auch die finanziellen Mittel da sind."

Und die Fahrer? Viele Medien sind überzeugt, dass der in der Champ-Car-Serie siegreiche Franzose Sebastien Bourdais 2008 im Toro Rosso sitzen wird.
Berger: "Das ist absolut nicht wahr. Wir haben ihn zweimal getestet und werden das im Juli nochmals tun. Er ist einer von jenen Piloten, die auf unserer Liste stehen. Aber es stimmt, Bourdais macht in Amerika einen hervorragenden Job."

Beim großen Bruder Red Bull Racing läuft es dafür immer besser.
Berger: "Dort hat man wirklich enorme Fortschritte gemacht. Speziell beim Getriebe, aber auch bei der Aerodynamik. Coulthard ist in Barcelona fast auf BMW-Niveau gefahren, damit ist Red Bull ganz klar die vierte Kraft in der Formel 1. Man hat dort sehr schnell aufgeholt. Jetzt darf man nur nicht übertreiben, sonst geht das auf Kosten der Standfestigkeit."


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Formel-1-Weltmeister seit 2005

2005: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2006: Fernando Alonso (ESP; Renault)
2007: Kimi Räikkönen (FIN; Ferrari)
2008: Lewis Hamilton (GBR; McLaren)
2009: Jenson Button (GBR; Brawn)
2010: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2011: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)
2012: Sebastian Vettel (GER; Red Bull)

 

Formel-1-Rekordweltmeister

Fahrer:

1. Michael Schumacher (GER)
7 WM-Titel (1994,95,2000,01,02,03,04)
2. Juan Manuel Fangio (ARG)
5 WM-Titel (1951,54,55,56,57)
3. Alain Prost (FRA)
4 WM-Titel(1985,86,89,93)

Konstrukteure

1. Ferrari
16 WM-Titel
2. Williams
9 WM-Titel
3. McLaren
8 WM-Titel

 

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