Formel Austria: Coulthard jubelt, Wurz hinkt hinterher
David Coulthard holte die ersten Punkte für Red Bull in dieser Saison. Derweilen hinkt Alex Wurz seinem Teamkollegen hinterher: "Im Augenblick ist Rosberg stärker".

Foto © GEPADavid Coulthard sicherte mit seinem fünften Platz vier Punkte
Für Red Bull Racing hat es am Sonntag im Grand
Prix von Spanien endlich die ersten Saison-Punkte gegeben. David Coulthard, mit 36 Jahren ältester Pilot im Feld, brachte vor den Augen von Firmenchef Dietrich Mateschitz als Fünfter gleich vier Zähler ins Ziel. Weniger zu lachen hatte hingegen
Alexander Wurz, der nach Platz 18 im Qualifying bereits in der ersten
Runde ausschied und gegenüber seinem Williams-Teamkollegen Nico
Rosberg (Rang sechs) derzeit deutlich im Hintertreffen liegt.
Gang verloren. Beinahe hätte Coulthard im Finish die Hoffnung auf WM-Punkte für
Red Bull noch begraben müssen. "Ich habe meinen dritten Gang verloren
und dachte schon, dass ich aufgeben muss. Ich fuhr das Rennende nur
noch mit dem vierten oder einem höheren Gang", schilderte der Schotte
und verwies auf die gewaltige Leistungssteigerung des ersten
Red-Bull-Autos von Stardesigner Adrian Newey: "Wir haben uns seit
Jahresbeginn am meisten von allen Teams verbessert."
Extralob. Von Teamchef Christian Horner gab es für die Meisterleistung
Coulthards Extralob. "David war mustergültig. Er hatte einen guten
Speed, einen guten Start und eine gute Strategie. In den letzten drei
Runden hatten wir große Sorge, aber David hat den fünften Platz mit
all seiner Erfahrung nach Hause gebracht."
Noch keinen Punkt. Im Williams-Team sprechen die Zahlen derzeit eine deutliche
Sprache. Rosberg hat fünf Punkte auf dem Konto, Wurz noch keinen. Und
auch in den Qualifying-Duellen führt der Deutsche glatt 4:0. "Im
Augenblick ist er stärker", gestand Wurz, fügte jedoch hinzu: "Aber
das ist nur eine Momentaufnahme. Nico legt mir die Latte sehr hoch,
aber das ist ein guter Ansporn für mich."
Kein Druck. Dass es Druck seitens der Teamspitze geben könnte, wischt Wurz vom
Tisch: "Williams weiß ganz genau, was ich für das Team leiste." Denn
nicht nur bei Williams, sondern im gesamten Fahrerlager weiß man,
welch technisches Verständnis und Wissen der langjährige
McLaren-Testpilot mit sich bringt. Für das kommende Rennen in seiner
Wahl-Heimat kündigte der 33-Jährige an: "In Monaco kann man mit mir
rechnen."
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Viele Runden konnte Wurz nicht drehen ...Foto © GEPA
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...er musste zu Fuß zur Box zurückFoto © GEPA













