Wurz nach frühem Barcelona-Out: "Hatte keine Chance"
Der Niederösterreicher krachte kleinem "Schumi" ins Heck, darf sich aber trösten: Neuerliche Vaterfreuden.

Foto © GEPAKeine Punkte für Alexander Wurz
Alexander Wurz war am Formel-1-Wochenende von
Barcelona alles andere als vom Glück verfolgt. Der österreichische
Williams-Toyota-Pilot schied beim Grand Prix von Spanien bereits in
der ersten der 66 Runden aus. Bei einer Kollision mit dem vor ihm
fahrenden Deutschen Ralf Schumacher (Toyota) verlor Wurz die
komplette Autoschnauze, der Perchtoldsdorfer rettete sich zwar danach
noch an die Box, musste jedoch dort das Rennen aufgeben.
Guter Start.
Zum Crash mit dem kleinen Bruder des Rekord-Weltmeisters Michael
Schumacher meinte Wurz: "Ralf musste wegen eines Super Aguri bremsen,
ich hatte keine Chance zu reagieren." Der Start auf dem Circuit de
Catalunya war Wurz noch gut gelungen, nach seinem enttäuschenden 18.
Platz im Qualifying am Samstag überholte der 33-Jährige auf der
ersten Gerade drei Konkurrenten und lag bei seinem Out auf Rang 15.
Wenige Sekunden später war der Traum von einer großen Aufholjagd
jedoch beendet.
Frühes Ende.
"Ich bin aggressiv gestartet und konnte drei Ränge gutmachen. Aber
dann kam das frühe Ende. Ich muss das jetzt abhaken und positiv
Richtung Monaco blicken." Wurz ist damit auch im vierten Rennen seit
seinem Comeback ohne WM-Punkt geblieben. Nach seinem Out beim Auftakt
in Australien hatte Wurz in Malaysia und Bahrain die Ränge neun und
elf belegt. Die nächste Chance bietet sich am 27. Mai in Monaco.
Freuen auf Testfahrten.
"Neue Strecke, neues Glück", erklärte Wurz, der sich aber davor
auf die Testfahrten auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet
freut. "Da werden wir vor allem für Monaco arbeiten, aber auch an
grundlegenden Entwicklungen für Kanada oder Frankreich."
Mehr als nur ein Trost ist jedoch die Tatsache, dass seine Gattin
Julia neuerlich schwanger ist. Zu den beiden Söhnen Felix und Charlie
wird sich zum dritten Mal Nachwuchs gesellen.
Features
GP in Spanien
Foto

Alexander Wurz hatte PechFoto © GEPA
Fakten
Geht euch eigentlich Michael Schumacher ab?
Wurz: "Nein. Das Einzige, das mir abgeht, ist meine Familie."














