Aigner ist zurück in der WM
Neues Auto, neuer Beifahrer, alte Freude. Andreas Aigner gibt in Frankreich sein Comeback in der Rallye-WM.

Foto © kkWM-Comeback für ein Rennen: Andreas Aigner fährt in Frankreich einen Proton-S2000-Boliden
Schon nach den ersten WM-Kilometern ist für Andreas Aigner klar: "Es ist sehr schön nach fast vier Jahren wieder dabei zu sein." Seine Stimme nach dem Shakedown - einer schnelleren Parkplatzrunde zum Start - der Frankreich-Rallye im Elsass hört man das Strahlen in seinem Gesicht förmlich.
Erstmals sitzt Ex-PWRC-Weltmeister Aigner am Steuer eines S2000-Boliden. "Geometrie, Beschleunigung, Fahrverhalten - das ist alles ganz anders als im Subaru, den ich im Production Cup fahre." Bei den Tests vor vier Wochen hat er das Auto gut abgestimmt und die ersten Kilometer auf dem Shakedown haben ihm Freude bereitet. "Leider ist das noch nicht allzu aussagekräftig."
Richtig los geht es erst am Freitag, die Vorentscheidung erwartet Aigner für Samstag. Da geht es auf einer Sonderprüfung 43 Kilometer durch die Weinberge. "Das wird richtig wild", sagt Aigner und lacht. "Da wird sich das Feld ordentlich auseinander ziehen." Er freut sich aber darauf. "Denn solche Passagen kenne ich gut."
Erst seit Kurzem kennt er seinen Beifahrer. Ilka Minor, die ihm die Strecke vorlesen hätte sollen, hat die Chance bekommen, die letzten drei WM-Läufe mit dem Russen Jewgenij Nowikow zu fahren. An ihrer statt fährt Detlef Ruf mit Aigner. "Am Donnerstag haben wir auch die Kommunikation über das Headset hinbekommen. Jetzt hören wir uns rauschfrei." Aigner nimmt übrigens an einer historischen Rallye teil: Denn Lokalmatador Sebastien Loeb wird sich in seiner Heimat zum neunten Mal in Folge den Weltmeistertitel sichern.














