Team Austria in Japan voran
Bei der Langstrecken-WM in Suzuka startet der YART-Rennstall aus der Steiermark vom besten Startplatz.

Foto © kkKatsuyuki Nakasura durfte sich freuen
MOTORRAD. Überwältigt von den Ereignissen zeigte sich Mandy Kainz, der Teamchef des österreichischen Monster-YART-Rennstalls, nach dem Abschlusstraining zum Acht-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka. Der Grund? Sein japanischer Fahrer Katsuyuki Nakasuga sorgte mit dem inoffiziellen Rundenrekord für Superbikes von 2:06,845 Minuten für die Pole Position des steirischen Rennstalls. Dabei hatte Nakasuga im ersten Training noch einen recht schweren Unfall gebaut, blieb aber unverletzt.
"Unglaublich", meinte Kainz. Weitere Worte fielen ihm zunächst nicht ein. Seit 1996 wartet Yamaha auf der Heimstrecke auf einen Sieg, im Jahr 2000 gelang die bisher letzte Pole Position für den Rennstall. Da waren natürlich auch die Yamaha-Bosse von dem österreichischen Rennstall begeistert.
Bei dem Sieg 1996 war auch ein gewisser Noriyuki Haga mit dabei, dieser fährt jetzt für das YART-Team. Dritter Pilot in dem heutigen Rennen ist der Brite Tommy Hill. In der Langstrecken-Weltmeisterschaft liegt das Monster-YART-Team nach zwei Rennen nur an der siebenten Stelle, weil es zuletzt in Qatar einen Ausfall gegeben hatte. "Jetzt hoffen wir im Rennen an diese Vorstellung anzuschließen, was man bei Langstreckenrennen leider nie so genau weiß", brachte Kainz am Ende doch noch heraus.













